\"Festung Hölle Süd\": Damen 1 demonstrieren erneut ihre Heimstärke

Von Manfred Königsmann am 08.11.2014 in Allgemein, Archiv
Die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ismaning haben zu Hause ihre „weiße Weste“ gewahrt. Gegen die HSG Dietmannsried/Altusried setzten sich die „Isis“ mit 29:23 durch. Es war der fünfte Sieg im fünften Heimspiel der Saison.

In der „Hölle Süd“ ist gegen den TSV einfach kein Kraut gewachsen. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und viel Spielfreude bezwang Ismaning den stark in die Saison gestarteten Aufsteiger. „Wir haben von Anfang an konzentriert gespielt. Ich finde, es war bis jetzt unser bestes Spiel in dem ich dabei war“ freute sich Amelie Bayerl über diesen Erfolg. „Wir spielen als Team gut zusammen, können uns immer weiter steigern und uns so auch verbessern“.

So haben die „Isis“ eine kurze Schwächephase nach der Pause recht leicht weggesteckt und verarbeitet. Eine scheinbar komfortable Führung von 18:11 war auf einen Vorsprung von zwischenzeitlich drei Toren zusammen geschrumpft. Trainerin Aniko Keczkone wusste: „Handball ist ein schneller Sport. Ein paar Fehler führen oftmals zu einfachen Gegentoren.“

Der TSV lag genau einmal in dieser Partie in Rückstand. Beim 7:8 (14. Minute) hatten die Gäste zuvor einen Lauf von drei Toren in Folge. Dann aber demonstrierte das Keczkone-Team seine Stärke und ging mit einem 17:11 in die Pause. Gästespielerin Laura Epple, die selbst auch für Ismaning in der Jugendbundesliga spielt, brachte es auf den Punkt: „Wir haben vorne zu viele Fehler gemacht und zu viele Bälle weggeworfen.“

Da half Dietmannsried/Altusried auch das Zwischenhoch nach dem Seitenwechsel nicht sonderlich viel. Die „Isis“ ließen sich absolut nicht aus der Fassung bringen und spielten ihr Spiel weiter. Die Gäste mussten das wohl oder übel so hinnehmen. Nach 52 Minuten führte Ismaning wieder deutlich mit 26:18 und brachten letztendlich ein verdientes 29:23 ins Ziel. „Als Trainer kannst du eigentlich nie 100 Prozent zufrieden sein“ analysierte Aniko Keczkone. „Aber wir haben die zwei Punkte und alle konnten sich einbringen. Das zählt.“

In der Tabelle bleibt der TSV damit auf Platz 2 (13:3 Punkte) und Spitzenreiter HSV Bergtheim somit dicht auf den Fersen (14:2 Punkte). Der „weißen Weste“ in den Heimspielen sei Dank, denn die „Hölle Süd“ ist bislang in dieser Saison eine uneinnehmbare Festung für die Gegner Ismanings.
Für den TSV Ismaning spielten und trafen:

Elisabeth Gschwendtner, Magdalena Frey (beide im Tor), Amelie Bayerl (5/2), Helena Lorenz (5), Andrea Keczko (5/1), Franzi Lang (3), Melanie Leitl (3), Lisa Frank (2), Sophie Pramberger (2), Kirsten Walter (2), Susanne Pramberger (1), Kathleen Braun (1), Rosi Hascher, Steffi Oberhuber
Cookies Icon cookieBanner.title.label
cookieBanner.infoText.label