1. Runde Quali zur Landesliga der w. A2-Jugend

Von am 19.04.2010 in Allgemein, Archiv

Am vergangenen Sonntag, den 18. April 2010 trat die weibliche A2-Jugend des TSV Ismaning zum Auftakt der Qualifikationsturniere zur Landesliga in der ersten Runde gegen die gastgebende SG Moosburg, den Nachbarn der SpVgg Altenerding, den TV Memmingen sowie den TV Waltenhofen an und konnte bei allen Spielen als Sieger vom Platz gehen. Der damit errungene Turniersieg führte die jungen Ismaningerinnen in die zweite Runde, in der sie die Chance haben, sich vorzeitg für die Landesliga 2010/11 zu qualifizieren. Eine Mischung aus sechs Mädchen des Jahrgangs 93, vier 94ern sowie einer 95erin trat als somit jüngstes Team im Fünferfeld zuerst gegen den TV Memmingen an. Da die gegnerische Mannschaft mit einer beneidenswerten Ruhe erst kurz vor dem geplanten Spielbeginn um 11:20 Uhr in die Halle kam, gab es bereits mit der zweiten Begegnung an diesem Tag eine deutliche zeitliche Verzögerung. Dies vermochte aber die Isis nicht aus der Fassung zu bringen und mit etwas Ladehemmung gelang nach den ersten 15 Minuten der Zwischenstand zum 8:2. Nach fünf Minuten Pause änderte sich dann auch nichts an den eindeutigen Verhältnissen, weshalb das Spiel zwar souverän, aber mit deutlichem Verbesserungspotential mit 16:4 gewonnen wurde. Eine knappe Stunde später musste der TSV zur zweiten Partie gegen die SpVgg Altenerding antreten. Ziel war nach dem ersten, leicht holprigen Sieg, die Überlegenheit dieses Mal deutlicher und mit mehr Toren auszuspielen. In den ersten 15 Minuten gelang dies auch ganz gut und man konnte mit einem 12:6 in die kurze Pause gehen. Die zweite Hälfte zeigte aber wieder ein paar Schwächen im Abschluss, was sicher auch der mangelnden Konzentration zuzuschreiben war, änderte aber nichts an der Souveränität, mit der die Isis zum 19:10 Endstand gelangen. Die vorletzte Begegnung gegen die gastgebende SG Moosburg sollte in Vorausschau auf die entscheidende Partie gegen die bis dato ebenfalls favorisierten Waltenhofenerinnen dazu dienen, sich in der bewährten Stammformation einzuspielen. Leider gelang dies nicht unbedingt zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligter und über ein 8:4 zur Halbzeit erspielten sich die Ismaningerinnen ein durchaus mageres 13:6. Letztlich waren die Ergebnisse aus den ersten drei Spielen nur Teil der Pflicht, denn die Meinungen über alle Teams und Zuschauer hinweg waren eindeutig: Nur Ismaning und Waltenhofen gehören mit den gebotenen Leistungen in die Landesliga. Somit stand am Nachmittag das Endspiel um den Turniersieg in Gruppe 3 zwischen dem TSV Ismaning und dem leicht favorisierten TV Waltenhofen an. Die Begegnung begann für die Isis denkbar schlecht, denn schnell geriet man mit 0:4 in Rückstand. Nachdem das schnelle Spiel über die erste und zweite Welle des TV mehr und mehr unterbunden sowie der Fokus endlich auf den Handball selbst gerichtet wurde, gelang dem TSV der Anschluss zum 3:6 und man mit 4:7 in die Pause. Die zweite Hälfte entwickelte sich dann zu einem kleinen Krimi und mit einer starken kämpferischen wie spielerischen Leistung gelang Ismaning der am Ende verdiente und respektable 15:13 Sieg. Gerade die letzte Partie zeigte das Potential, das in der jungen Mannschaft steckt und auch die Fähigkeit, mit dem Gegner zu wachsen. Die gebotenen Leistungen unterstrichen zudem, dass die Isis kommende Saison nur in einer Liga spielen können: in der Landesliga. Es spielten: Melanie Lambert (Tor), Manuela Lambardo (5/1), Michaela Tiesler (8), Viktoria Karsten (2), Vanessa Wittmann (7), Monika Spiegelberger (14/2), Sina Metzger, Rebeka Tercic (5), Carolin Deimel, Insa Krey, Stefanie Rott

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