40 starke Minuten reichen zum Sieg bei Post SV Nürnberg

Von am 05.02.2012 in Allgemein, Archiv

Bayernliga weibliche B-Jugend
Post SV Nürnberg : TSV Ismaning 19 : 36 (12 : 16)

8 starke Minuten, es stand 1 : 8, und der Trainer der Gastgeberinnen sah sich zur Auszeit gezwungen: ganz konzentriert in der Abwehr hatten die ISIs auch im Angriff eine 100%ige Torquote. Bis zum 4 : 11 hielt man den Vorsprung, dann begann das übliche "ISI-Spielchen": vorne verworfen, hinten verschlafen - es war ja auch früher Sonntagmorgen. So ermöglichte man den Nürnberger Mädels bis zur Pause auf 12 : 16 heranzukommen. Die Ursachenanalyse in der Halbzeit fruchtete. Es wurde nun noch konzentrierter in der Abwehr gerackert, Theresa im Tor zeigte eine Spitzenleistung, und ab Mitte der 2. Halbzeit resignierten die Nürnbergerinnen angesichts der ständigen Tempogegenstöße, die im Minutentakt auf ihr Tor zurollten und meist konzentriert in Tore verwandelt wurden. Der Schiri aus Altenfurt leitete souverän und ließ sich auch von den permanenten Zwischenrufen von der Tribüne nicht beeindrucken. Fazit: 40 Minuten eine sehr starke Leistung, die es im Spitzenspiel am 18.2. bei Würm-Mitte über 50 Minuten zu halten gilt.

Für die ISIs spielten: Theresa Bauer im Tor; im Feld: Kirsten Walter mit sehr viel Power auf Rückraum-Mitte, aber etwas Pech im Abschluss, Lisa Frank (6/1) stark am Kreis und bei Tempogegenstößen, Melanie Leitl (3) pfeilschnell auf Linksaußen, Christine Königsmann (5/1), die in den ersten Minuten durch fein heraus "gespitzelte" Pässe verbunden mit erfolgreichem Tempogegenstoß den Grundstein legte für die souveräne Führung, Maja Storn( 2);danke an B2, die zeilgleich in Simbach auf Majas und auch Lisa Lutz Einsatz verzichtete), Julia Sikman (3) sehr selbstbewusst im Angriff, Emina Inajetovic (5) stark im Aufbau und bei Würfen aus dem Rückraum wie auch Leonie Schweinsteiger (5/1) und last, but not least Carina Edlbauer (5/1), die insbesondere von Rechtsaußen sehr wurfsicher auftrat. Nicht dabei Stefanie Felsner (an A1 "ausgeliehen"), Katrin Eisch (krank) und Helena Lorenz (privat verhindert).

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