5 Fragen an ... Rudi Heiss, Trainer der Herren 1

Von am 14.08.2011 in Allgemein, Archiv
Im mittleren Teil der Miniserie "5 Fragen an ..." interviewen wir den Trainer der ersten Herrenmannschaft des TSV Ismaning, Rudi Heiss, welcher mit seinen Mannen vergangene Saison den Aufstieg in die Landesliga Süd schaffte.

Der dritte und letzte Teil folgt dann am kommenden Mittwoch und das erste Interview mit Claus Lohmann (Damen 1) ist weiterhin hier zu finden.
Weitere Specials werden aber folgen ...

 

handballismaning.de: Wie ist Dein Zwischen-Fazit zur Vorbereitung?

Rudi Heiss: Bisher läuft die Vorbereitung im großen und ganzen sehr zufriedenstellend ab. Naturgemaß sind aufgrund der großen beruflichen Belastung einiger Spieler und der Urlaubszeit nicht immer alle anwesend, aber wenn die Jungs da sind, geben sie richtig Gas. Um diese erwarteten Fehlzeiten zu kompensieren war der frühzeitge Trainingsbeginn sehr wichtig. Darüberhinaus hat er uns ermöglicht, mit den unbedingt notwendigen Neuzugängen, den Kader Schritt für Schritt wieder zu komplettieren. Immerhin hatte man nach der letzten Saison nicht weniger als 5 Abgänge und einen Langzeitverletzten zu verzeichnen. Mittlerweile hat man sich mit den Neuzugängen Bleher, Stoiber, Schmidbauer, Deimel, Stumpf und Littmann nicht nur quantitativ, sondern auch qualitiv sinnvoll ergänzt. Für die mittelfristige Perspektive ist es auch sehr wichtig, dass man mit Bene Heinekamp, Niklas Eisel und Markus Neubauer drei A-Jugendspieler für die Ismaninger Herren gewinnen konnte, um diese Spieler im gemeinsamen Training und über die zweite Herrenmannschaft ans Landesligateam heranführen, und somit auch immer Druck auf die etablierten Spieler ausüben zu können.

hbi: Was oder wer ist Dir in der Vorbereitung besonders positiv aufgefallen?

RH: Als erstes möchte ich hier das Engagament meines Athletiktrainers Ingemar Pohl nennen. Trotz seiner eigenen großen beruflichen Belastung, war er in fast jedem Training anwesend und wird die Spieler und damit die gesamte Mannschaft mit seinen modernen und hochqualifizierten Trainingsmethoden sicher einen großen Schritt weiterbringen.

Darüber hinaus hat die Mannschaft mittlerweile erkannt, dass sie sich unbedingt in allen Bereichen noch weiterentwickeln muss, und sich nicht auf den Lorbeeren der letzten Saison ausruhen kann um den höheren und neuen Anforderungen der Landesliga gerecht zu werden.

hbi: Was steht für die letzten Wochen bis zum ersten Saison-Spiel noch an?

RH: In den nächsten Wochen verlagert sich der Schwerpunkt naturgemäß in Richtung abwehr-und angriffstaktischer Weiterentwicklung. Hierzu sind, bis zum Saisonstart, 6 Freundschaftsspiele im Raum München und ein Trainingslager in Wolfschlugen mit 3 weiteren Spielen geplant. Die Generalprobe ist das Spiel am Samstag 10.09. um 17.00 Uhr gegen den Bayernligaabsteiger TG Landshut.

hbi: Welche Ziele hast Du mit Deiner Mannschaft für die Saison?

RH: So schnell wie möglich 21 Punkte sammeln, am besten schon in der Vorrunde, dann können wir uns die Rückrunde sparen...;-) Nein, natürlich kann das diesjährige Saisonziel zunächst nichts anderes als der Klassenerhalt sein.

Andererseits steckt in dieser neuformierten Mannschaft, aufgrund ihres extrem niedrigen Durchschnittalters und der vielen hochtalentierten Spieler, sicherlich ein ganz enormes Entwicklungspotenzial und das Ergebnis am Ende der Saison wird einfach davon abhängen, wie schnell die einzelnen Spieler hier die nächsten Schritte machen.

Auf alle Fälle können die Fans eine Mannschaft erwarten, die in den Spielen wirklich alles geben wird, um nach dem in Ismaning solange ersehnten Aufstieg, den noch größeren Erfolg Klassenerhalt feiern zu können.

hbi: Wen siehst Du als Favorit(en) für die Meisterschaft?

RH: Ich erwarte eine sehr ausgeglichene Liga mit den Favoriten Trudering, die ja letztes Jahr schon knapp gescheitert sind, Niederraunau und evtl. Memmingen und Friedberg, je nach deren Saisonzielen.

hbi: Vielen Dank, Rudi.

RH: Danke für das Interview.
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