A-Jugend

Von am 05.05.2010 in Allgemein, Archiv

Ismaning - Das "Handball-Wunder in der Hölle Süd“ ist ausgeblieben: Die weibliche A-Jugend des TSV Ismaning verlor auch das Halbfinal-Rückspiel um die Süddeutsche Meisterschaft gegen die JSG Nellingen/Wolfschlugen deutlich mit 30:39 (18:21). TSV-Trainerin Michaela Nagel fand, dass die Niederlage wie schon beim 14:28 in Wolfschlugen um ein "paar Törchen“ zu hoch ausfiel, zeigte sich aber als fairer Verlierer: "Der Gegner war in beiden Partien die bessere Mannschaft, die trainieren mehr, haben zwei Zweitliga-Spielerinnen in ihren Reihen und zudem viel mehr Biss gezeigt.“ Im Finale trifft das Team aus Schwaben nun auf den SC DHfK Leipzig. Die Ismaninger Mädels erwischten vor heimischem Publikum einen guten Start, gingen mit 1:0 in Führung, lagen zwischenzeitlich sogar 9:7 vorne und gerieten erst ab der 17. Minute so langsam ins Hintertreffen. "Wir haben in dieser ersten Halbzeit mehr Tore geworfen als im kompletten Hinspiel. Weil wir einfach viel mutiger waren als noch vor einer Woche“, freute sich Michaela Nagel über die Leistungssteigerung ihrer Schützlinge vor allem in der Offensive. Und ärgerte sich über äein paar dumme Gegentore“, die sich ihre Schützlinge vor allem in Überzahl fingen. Zudem hatten die beiden Torhüterinnen Chari Altenburger und Sophie Fasold - Janine Völkel fehlte krankheitsbedingt - nicht die gute Fangquote des Hinspiels. Mit Wiederbeginn verschärften die Gäste das Tempo, während die Ismaningerinnen den Anfang der zweiten Hälfte verschliefen. Plötzlich stand es 20:30 - die Sache war gelaufen. Und als die TSV-Mädels zwischenzeitlich auf 28:35 verkürzt hatten, nahm Gäste-Trainerin Veronika Goldammer glatt ein Team-Timeout, um ihre Spielerinnen noch einmal zu motivieren. Erfolgreichste Werferin auf Ismaninger Seite war Alexandra Lorenz mit sieben Treffern: Sie heimste denn auch ein Sonderlob ihrer Trainerin ein: "Super gespielt!“ TSV Ismaning: Chari Altenburger, Sophie Fasold (beide Tor); Alexandra Lorenz (7), Helena Hertlein (5), Rosmarie Hascher (5), Sophie Pramberger (4), Carola Störch (4), Kathleen Braun (2), Laura Dombrowski (2), Tizia Hirster (1), Kathrin Tischler, Cornelia Fischer, Sylvia Jungbeck, Michaela Maier Quelle: Münchener

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