Die Bayernligapartie gegen den Tabellenletzten aus Schwabmünchen war letztlich eine klare 48:27 Angelegenheit, wo sich jede Spielerin in die Torschützenliste eintragen konnte. Einstellung und Siegeswille gegen einen deutlich unterlegenen Gegner zu finden, fiel der Ismaninger A2 nicht immer so leicht. Doch in der ersten Rückrundenpartie am vergangenen Wochenende fand die komplette Mannschaft den richtigen Einstieg ins Spiel und leistete sich nur einen kurzen Durchhänger, wo die Gäste kurz vor der Halbzeit vom 18:9 zum 19:13 Halbzeitstand aufschließen konnten. Entscheidend war in dieser Phase auch, dass die beiden Unparteiischen, die solide geleitet haben, Angriffe der Gäste zugelassen haben, die 90 Sekunden und länger dauerten. Die gute und motivierte Deckung der Isis wurde so sehr oft nicht belohnt, denn irgendwann ist immer irgendwo jemand frei. Hier muss man auch in Richtung Schiedsrichter konstruktiv betonen, dass die Bayernliga die höchste Spielklasse im Bundesland ist und demnach auch entsprechend ambitioniert gepfiffen werden sollte.
In der zweiten Hälfte stellte man genau aus diesem Grund auch die Abwehr um. Das recht neu einstudierte System funktionierte auf Anhieb sehr gut und schonte mehr Kräfte auf Ismaninger Seite. Im Spiel nach vorne hatte man oft leichtes Spiel und konnte sich auch die ein oder andere Unkonzentriertheit im Abschluss erlauben.
Am Ende haben die Mädels diese Pflichtaufgabe gut und mit der richtigen Einstellung erfüllt, jede Spielerin konnte sich in die Torschützenliste eintragen und das Trainerteam hatte Möglichkeit viel zu wechseln.
Das letzte Spiel des Kalenderjahres bestreitet die weibliche A2 am kommenden Samstag. Um 16:30 Uhr kommt es zur Auswärtspartie beim ESV Regensburg gegen den Nachwuchs des Drittligateams. In der Woche im Training wird man sich gut auf das Spiel vorbereiten. Wenn Einstellung, Kampfgeist und Siegeswille stimmen, kann danach geschlossen und fröhlich auf die Handballer-Weihnachtsfeier gegangen werden.
Team: Ela/Leni, Ella, Jana, Alicia, Ami W., Franzi W., Ami B., Maja, Patti, Jessi, Jojo, Nati, Ana;
Das schreibt der Gegner:
Ismaning eine Nummer zu groß
Trotz einer guten kämpferischen Leistung unterlag die weibliche A-Jugend beim Titelfavoriten TSV Ismaning deutlich mit 27:48.
Nicht wie im Hinspiel mit der Zweitbesetzung, sondern mit der kompletten Stammmannschaft bestritten die Ismaningerinnen diese Begegnung und zeigten warum ein Teil diese Formation auch in der Bundesliga die Hauptrunde erreicht hat. Von Beginn an waren die Gastgeber in allen Belangen überlegen und führten trotz aller kämpferischen Gegenwehr von der Schwabmünchner A-Jugend nach 15 Minuten mit 10:4. Auch in der Zeit bis zur Halbzeit ließen die Gelb-Blauen den Kopf nicht hängen und gingen mit einem 13:19 Rückstand in die Pause. Solange wie möglich dagegenhalten war die Devise von Trainerin Ylvie Siller und dem Team, um die unvermeidliche Niederlage in Grenzen zu halten. Leider gelang dieses Vorhaben nur bis zur 45. Minute, dann war bei den Gelb-Blauen der Kräfteverschleiß und der qualitative Klassenunterschied zu groß um noch entsprechend dagegen halten zu können. Viele Tore erzielten die Gastgeber durch schnelle Konter und hervorragende Kombinationen. So mussten die Schwabmünchner Mädels nach 60 Minuten doch eine hohe 27:48 Niederlage hinnehmen. Doch die Menkingerinnen gaben über 60 Minuten ihr Bestes, so dass man letztendlich einfach die individuelle Klasse der gesamten Ismaninger Mannschaft anerkennen muss. Aus solchen Niederlagen kann das gelb-blaue Team nur lernen. Am nächsten Sonntag steht nur das letzte Spiel im Jahr 2014 in der heimischen Grundschulhalle an. Mit der HSG Würm-Mitte kommt eine Mannschaft aus dem Mittelfeld der Tabelle nach Schwabmünchen, bei der unsere Mannschaft bei 120%igem Einsatzwillen und Leistungsbereitschaft durchaus eine kleine Chance einen Punktgewinn ausrechnen kann. Mit jetzt 3:11 Punkten und Platz 7 in der Tabelle kann das Team in der Rückrunde in der Tabelle durchaus noch einen Platz nach oben rutschen.
Für SMÜ spielten: Linh Ngo Thi vu (Tor), Lisa Hinkofer 8/2, Öykü Keskin 4, Lea Keppeler 4, Selina Schuller 3, Saskia Lehl 3, Afra Lindner 2, Julia Maier 2 und Mona Schlicker 1.