Ein bekannter Gegner stand für am vergangenen Wochenende für die 3. Damenmannschaft auf dem Programm. Den Stärken des SG Neuaubing/Dachau 65 II waren sich die Isis deshalb bewusst und wollten sich diesen Vorteil im Spielverlauf zu Nutze machen. Allerdings war dies leichter als gedacht.
In den ersten Spielminuten zeichnete sich die spielerische Ausgeglichenheit beider Mannschaften auf dem Spielfeld so wie der Anzeigentafel eindeutig ab. Ismaning kämpfte in der Defensive von Beginn an mit einer offensiv agierenden 5:1 Abwehr und lies zu oft den „Expressball“, so wie es Trainer Filz bezeichnete, zu. Dabei gelang es Neuaubing/Dachau 65, den Ball hinter der offensiven Ismaninger Spielerin von einer Halbposition zur anderen zu befördern und den offenen Raum zum Torerfolg zu nutzen. In der Offensive spielte Ismaning diesmal cleverer als in der vorigen Partie. Die Spielzüge wurden konsequent durchgespielt bis eine Position frei zum Wurf kam. Auch durch die „schnelle Mitte“ kamen die Ismaninger, die zu Gast in Dachau waren, meist zum Torerfolg. Kaum einer Mannschaft gelang es sich in der ersten Halbzeit eindeutig abzusetzen und so stand es zum Halbzeitpfiff Unentschieden (14:14).
In der Halbzeitansprache forderte Trainer Filz von seinen Damen in der Defensive noch präsenter zu agieren und die schnellen Anspiele von den Halbpositionen zu unterbinden. Im Offensivverhalten wollte er weiterhin so konsequent, wie in den ersten 30 Minuten, spielen.
Das Ismaninger Selbstvertrauen lies nach dem Wiederanpfiff noch eine Weile auf sich warten. Zuerst waren es die Gastgeber, die mit drei Treffern in Folge punkteten. Die Gäste schienen sich dann gegenseitig wachzurütteln und legten beim Spielstand von 20:20 eine Serie von sechs Treffern hin, was wohl die entscheidende Phase der Partie war. Neuaubing/Dachau schaffte es im Anschluss nicht mehr, an die Isis heranzukommen und mussten nach 60 Spielminuten eine Niederlage (24:32) einstecken.
Die Stärken der Ismaninger Damen lagen in dieser Partie einerseits an der konsequenten Abwehrarbeit, die sie auf Grund vieler Zeitstrafen in Unterzahl bewerkstelligen mussten, so wie in der Offensivarbeit an einem bereits guten Zusammenspiel des neuformierten Teams.
Das nächste Spiel der Isis findet erst in zwei Wochen gegen den FC Bayern München statt. Anpfiff ist am 29. Oktober um 17:00 Uhr in der Riesstraße.
Für Ismaning spielten: Verena Filz (Tor), Marina Lotz (1), Monika Spiegelberger (7), Stefanie Rott (3), Lisa Lutz (5), Stefanie Felsner (2), Simone Schörösch (3), Sandra Blobner (1), Roberta Weininger (3/1), Nattijaa Jörges, Melanie Thee (7).
Text: Simone Schörösch