Damen 1 - HSG Fichtelgebirge 34:21

Von am 21.02.2011 in Allgemein, Archiv

Die Damen des TSV Ismaning gewinnen auch die 3 Partie in dieser Saison gegen die HSG Fichtelgebirge mit 34:21 (11:13). "Denkt hier eigentlich keiner an meine Gesundheit“ fragte Trainer Claus Lohmann seine Damen nach dem Spiel, denn das was er in der ersten Halbzeit von seinen Damen präsentiert bekommen hatte war indiskutabel und "gesundheitsgefährdend“. Der Trainer der wild gestikulierend an der Seitenlinie versucht hatte seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen war nach dem Spiel sichtlich erschöpft aber auch zufrieden. Was war passiert. Die Damen 1 stiegen zunächst sehr ordentlich in die Partie ein und konnten gleich mit zwei Toren in Folgen in Führung gehen doch was dann geschah konnte sich niemand erklären. Die Abwehr verlor komplett ihr Stabilität und im Angriff wurde nicht mehr mit Tempo gespielt, was die Gäste dazu einlud ihr eigenes Spiel aufzuziehen und ihre Chancen zu verwerten. Nach dem 3:3 in der 7 Minute liefen die Isis die komplette 1 Halbzeit den Gästen hinterher und ließen insgesamt 10 100%ige Torchancen aus. In den Gesichtern der Damen sah man Ratlosigkeit und hängende Köpfe doch zum Glück gab es eine Halbzeitpause. In dieser fand das Trainergespann die passenden Worte für ihre Mädels und schaffte es die Damen wieder in die Spur zu bringen. Denn was den Zuschauern nun geboten wurde war einfach umwerfend. Die Damen fanden innerhalb von nur 10 Minuten wieder in Spiel und ließen den nun sichtlich verunsicherten Gästen nicht mehr den Hauch einer Chance. Die Abwehr stand und von nun an wurde auch nur jede sich bietende Chance in wunderbare Tore verwandelt. In der 40 Spielminute stand es noch 15:15 und was von nun an geschah lies jedem der ca. 100 Zuschauer den Atem stocken. Es war ein Feuerwerk an Toren und zeigt wieder einmal die Moral dieser Mannschaft. Die zweite Halbzeit wurde mit 23:8 gewonnen. Doch Trainer Claus Lohmann war sichtlich angefressen und stellte immer wieder die gleiche Frage "Wieso spielen wir immer nur eine Halbzeit so super, denkt denn hier niemand an meine Gesundheit?“- "Doch lieber Trainer“ war die Antwort der Mannschaft "aber sonst wird’s doch langweilig“. Nein, es konnte sich nach dem Spiel niemand der Damen erklären was in der 1 Halbzeit passiert ist, aber man lernt auch hier aus seinen Fehlern, die definitiv in der nächsten Woche nicht passieren dürfen, denn die Damen fahren zu niemand anderen als zur Haspo Bayreuth. Diese Mannschaft verzeiht keine Fehler, denn sie steht nicht zu Unrecht auf dem 5 Tabellenplatz und sind sehr Heimstark. Spielerinnen (Tore/7Meter): Kathrin Tischler (2), Sabine Krause (2), Stephanie Oberhuber (1), Andrea Keczko (1), Claudia Kneucker (1), Jenny Oertel (1), Helena Hertlein (8), Cornelia Schmid (4), Rosmarie Hascher (1/3), Wiebke Orth (6), Jessika Putzke, Tor: Ute Becker, Janine-Jennifer

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