Am letzten Samstag spielten die Ismaninger Damen 1 gegen den Münchner Nachbar aus dem Süden der HSG Würm-Mitte. Dieser stand mit dem Rücken zur Wand, denn der letzte Tabellenplatz in der Bayernliga mit gerade mal 7 Pluspunkten war der Gegner bereits zum Siegen verdammt, denn der Abstiegskampf wird hart geführt. Doch diesem Unterfangen der HSG Frauen trat eine gut aufgestellte Ismaninger Mannschaft entgegen. Trotz einiger Ausfälle auf der Bank und nur 9 verfügbaren Feldsspielerinnen hatten die Gäste zu keinem Zeitpunkt den Hauch einer Chance. Nach einem ordentliche Start in die 1. Halbzeit und einem Zwischenstand nach 17 Minuten von 16:7 war den zahlreichen Zuschauern bereits klar, dass hier der Gewinner schon fest stand und nur noch die Höhe des Ergebnisses interessant war. Zu dieser Zeit spielten die Ismaninger Damen aus einer guten Abwehrleistung heraus eine konsequente 1 und 2 Welle gegen die die Gäste kein Rezept fanden. Auch zahlreiche sehr schöne Anspiele an den Kreis konnten durch eine sehr gut agierende Jenny Oertel vielfach in Tore verwandelt werden. Die letzen 10 Minuten der 1. Halbzeit wurden die Zügel dann etwas schleifen gelassen, was das Trainergespann Lohmann/Becker zu einer deutlichen Halbzeitansprache aufrieft. (Halbzeitstand 18:12) Doch die Ansprache fand Gehör denn die Damen legten auch Anfang der zweiten Halbzeit einen ordentliche Start hin und konnten das Ergebnis in der 40 Spielminute bereits auf 29:16 ausbauen. Jetzt lag es an den Gästen sich nicht komplett äabschlachten zu lassen doch dies gelang nicht wirklich. Auch wenn die Ismaninger Abwehr nur noch Halbherzig und zum Teil etwas ungestüm zu Werke ging wurden die Angriffsversuche der Gäste ununterbrochen durch gezielte Vorstöße der Halbspieler unterbrochen, die dann konsequent in Thempogegenstöße verwandelt wurden. In der 50 Spielminute stand es dann 33:19 und die Gegenwehr der Gäste war nun vollkommen gebrochen. Durch eine fast schon "Aufgabe der schnellen Angriffe der Ismaninger Frauen konnten die Damen der HSG noch ein bisschen Ergebnisskorrektur bestreiten doch das half über die schwache Leistung nicht hinweg. (Endergebnis 38:24) Schlussendlich ist zu sagen, dass die Ismaninger Damen zu Hause auch wieder einmal gezeigt haben, dass sie viele Tore werfen können und einen schönen Handball spielen. Doch an die hervorragende Abwehrleistung aus dem Spiel gegen Herzogenaurach konnten Sie leider nicht anknüpfen. Doch man kann nicht alles haben und der nächste Gegner heißt niemand anderes als der HCD Gröbenzell der mit aller Sicherheit eine andere Hausnummer darstellen wird Gespielt haben für Ismaning (Tore/7 Meter): Ute Becker, Janine Völkel (beide Tor), Kathrin Tischler (3), Sophie Pramberger (6), Sabine Krause (2/3), Stephanie Oberhuber (3), Rosmarie Hascher (1/2), Jenny Oertel (7), Helena Hertlein (7), Claudia Kneucker (1/1), Wiebke Orth (2), Trainer Claus Lohmann- Lena Becker, Physiotherapeut Michi