Nach einem nervösen Auftakt in beide Halbzeiten können unsere Damen 1 gegen ihren Auftaktgegner HSG Fichtelgebirge verdient mit 23-18 (HZ: 9-7) gewinnen und im Anschluss gebührend feiern.
Quälend lange 6 Minuten und 10 Sekunden dauert es bis Elena Kohde das Heimpublikum und den Rest des Teams erlöste und das erste Ismaninger Tor der Bayernligasaison 2018/19 erzielte. Sowohl die Gäste als auch das Heimteam hatten bis dahin bereits 1-2 gute Einwurfchancen vergeben und sich vergeblich um Tore bemüht. Für die Ismaningerinnen sollte sich die schlechte Chancenverwertung durch das gesamte Spiel ziehen und immer wieder für Spannung sorgen. Aber nicht in der erwähnten 7. Minute: Nach einer schnellen 2. Welle nutzt Ella auf den freien Durchbruchsraum auf der linken Seite und erzielt das 1-0. Im Anschluss entwickelt sich ein offenes Spiel, bei dem sich die Isis ab Minute 25. einen leichten Vorteil erarbeiten können. Mit 9-7 geht es in die Halbzeit.
Vielleicht hatten die Gäste neue Kraft geschöpft, vielleicht kam die Pause für die Isis auch zum falschen Zeitpunkt. So oder so: Die gute Phase zum Ende der ersten Hälfte setze sich nach Wiederanpfiff leider nicht fort. Fast vier Minuten dauert es bis zum ersten Tor, die HSG schöpft neue Hoffnung und ist in der 41. Minute wieder mit einem Tor in Führung. In der letzten Saison hatte das Team in solchen Situationen das ein oder andere Mal gewackelt, aber diesmal nicht. Erst gleicht Mona aus, dann bringen Lotta, Kathi und Ella das Heimteam mit drei Toren in Front. Eine Vorentscheidung. Im Anschluss kommen die Nordbayern nicht mehr näher als zwei Tore heran und die Isis bringen ihren ersten Heimsieg unter Dach und Fach (23-18).
Unter dem Strich bleibt ein erfolgreicher Saisonauftakt, bei dem die Mädels mit Sicherheit noch nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft, aber die richtigen Ansätze gezeigt haben. Das Tempospiel war noch nicht immer auf den Punkt, in der Abwehr passierte noch der ein oder andere Fehler und im Angriff war das Timing sowie die Chancenverwertung ein Problem. Vor dem Hintergrund des großen Umbruchs und der Nervosität eines Saisonauftaktes ist das allerdings weder verwunderlich noch schlimm. Die Mädels haben die richtigen Ansätze gezeigt und werden sich Schritt für Schritt weiter verbessern. Dafür steht am kommenden Woche in Zirndorf bereits die nächste Herausforderung bereit.
Es spielten:
Leicher Henriette, Wittmann Veronika, Weber Verena, Eglseder Sabrina, Hascher Rosmarie, Kohde Elena (5/1), Roveta Fernanda (3), Rohmert Lotta (4), Leitl Melanie (1), Tischler Kathrin (5), Wittmann Lara, Hennig Simona (2), Eglseder Melanie, Stumpf Franziska (3)