Damen 1: Saisonfinale vor großer Kulisse

Von Schöffi am 14.05.2017 in Damen, Damen 1

1.FC Nürnberg : TSV Ismaning 29:26

Im letzten Spiel der Bayernligasaison 2016/17 ging es bei der Partie der direkten Tabellennachbarn lediglich um eine mögliche Verbesserung in der Tabelle. Beide Teams hatten schon in den vorherigen Spielen den Klassenerhalt sicherstellen und somit frei aufspielen können.

[caption id="attachment_30973" align="alignnone" width="670"] Damen 1 in Nürnberg[/caption]

Trotzdem war dem Team von Trainer Matze Schwer bewusst, dass dies keine einfache Aufgabe werden würde, denn der Club wurde während des gesamten Spiels lautstark von den Nürnberger Ultras angefeuert. Eine ungewöhnliche Situation für die Isis, so eine Kulisse hatte man über die ganze Saison nicht erlebt!

Auch das fehlende Harz machte am Anfang Schwierigkeiten und verschaffte den Nürnbergerinnen einen besseren Start. So stand es nach knapp acht Minuten 8:3 für den Club. Trainer Matze Schwer nutze das erste Teamtimeout, um die Mannschaft wachzurütteln. Anscheinend fand er die richtigen Worte, die Isis wachten auf und konnten in der 22.Minute auf 11:9 verkürzen. Trotzdem ging man mit einem 15:11 Rückstand in die Pause.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich schwer wie der Anfang der Partie, der Club konnte auf 19:13 (36.Minute) wegziehen. Durch zwei Mal doppelte Unterzahl gegen die Isis konnte der Rückstand auch nicht verkürzt werden und so zeigte die Anzeigetafel 25:19 nach 51 Minuten. Die Isis konnten die Partie zwar nicht mehr drehen - das Spiel endete 29:26 für die Nürnbergerinnen - jedoch konnte in den letzten Minuten der Abstand auf drei Tore verkürzt werden. Der TSV entscheidet damit den direkten Vergleich für sich und behauptet den 9. Tabellenplatz vor dem 1. FCN.

Trotz eines spannenden Spielverlaufs und lautstarken Ultras bewahrte Rosi Hascher die Nerven und verwandelte ihre 7-Meter gewohnt sicher und sorgte über das ganze Spiel für Ruhe in der Mannschaft.

Zuletzt bedanken wir uns bei Matze Schwer, der die Mannschaft über viele Jahre hinweg gecoacht und begleitet hat. Denn es ist keine Selbstverständlichkeit, neben zwei Fulltimejobs, Familienvater und Außendienstler, noch Zeit für Handball aufzubringen.

Obwohl es eine Saison mit vielen Hochs und Tiefs war, verlor das Team nie den Glauben an sich selbst und bewies, dass der TSV zurecht in die Bayernliga gehört.

Es spielten:
Leicher, Wittmann V. (Tor)
Frank, Nagel (4), Leitl (2), Weber (1), Wittmann L., Schöffmann (1), Lettl (6), Hascher (11/8), Filz (1)

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