Damen 1: nächster Auftritt in der \"Festung Hölle Süd\"

Von Manfred Königsmann am 06.11.2014 in Allgemein, Archiv
Ihre makellose Heimbilanz wollen die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ismaning gegen die HSG Dietmannsried/Altusried weiter ausbauen (Samstag, 17:30 Uhr). Dabei treffen sie auch auf Laura Epple, die in der Jugendbundesliga für die „Isis“ spielt.

Nach einem für Ismaning spielfreien Wochenende aufgrund des EHF Beachhandball Champions Cups auf Gran Canaria greift der TSV in der Bayernliga wieder an. Die Mannschaft von Trainerin Aniko Keczkone will ihre Heimstärke erneut unter Beweis stellen und den fünften Sieg im fünften Heimspiel der Saison einfahren. Die Ungarin hat vor dem Aufsteiger der HSG Dietmannsried/Altusried allerdings großen Respekt: „Es wird eine schwere Aufgabe für uns. Sie haben bis jetzt gute Leistungen gezeigt. Wir dürfen dieses Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.“

Nicht zu Unrecht wählt Keczkone diese Worte, denn die HSG (8:4 Punkte) steht auf Platz 4 in der Tabelle. Ismaning (11:3 Punkte) dagegen wurde vom HSV Bergtheim (12:2 Punkte) von der Spitze verdrängt und geht als Zweiter in dieses Spiel.

Eine ganz spezielle Aufgabe wartet auf Laura Epple. Im Frauenbereich spielt sie für Dietmannsried/Altusried, zugleich streift sie sich in der A-Jugend das Trikot der Ismaninger Bundesligamannschaft über. Für die 17-jährige ist es somit kein herkömmliches Spiel, trifft sie doch auf zahlreiche bekannte Gesichter: „Natürlich ist es nochmal etwas anderes wenn gegen den Großteil einer seiner beiden Mannschaften gespielt wird“ weiß Epple. „Wir kennen uns spielerisch wie menschlich. Aber ich freue mich sehr auf dieses Spiel, auch um meine A-Jugend Mädels wieder zu sehen.“

Diese Freundschaft wird und muss am Samstag allerdings für 60 Minuten ruhen, das ist Epple bewusst: „Ich versuche in dieses Spiel wie jedes andere zu gehen und hoffe auf eine spannende und schöne Partie, auch wenn es schwer wird, gegen den klaren Favoriten zu gewinnen.“

Bei den „Isis“ allerdings kränkeln Steffi Oberhuber und Rosi Hascher, Kathi Tischler ist privat verhindert und einige Spielerinnen haben aufgrund von schulischen Verpflichtungen zu Wochenbeginn nicht trainieren können. „Ich hoffe, die Kranken werden rechtzeitig fit“, gibt sich Keczkone zuversichtlich. „Wenn wir es dann wieder schaffen, als Mannschaft aufzutreten mache ich mir auch keine Sorgen um den Sieg.“ Zurecht. Denn die Ismaninger Heimbilanz in dieser Saison ist eben klar und deutlich.
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