Am großen Heimspieltag schafften es die Damen 1 ihren dritten Sieg in vier Spielen gegen die HSG Fichtelgebirge und stehen somit derzeit auf dem 4. Tabellenplatz.
Die Vorzeichen für das zweite Spiel vor heimischer Kulisse standen denkbar schlecht. Aufgrund von Verletzungen, Urlaub und privaten Verhinderungen konnte Trainer Bernd Dreckmann nur 12 Spielerinnen einsetzen; danke an dieser Stelle an Sina Metzker für’s aushelfen!
Die Marschroute für das Match war klar. Man wollte durch eine offensive Abwehr die abwesenden Spielerinnen, die sonst den Mittelblock bilden, kompensieren und im Angriff konsequent und klug spielen. Ein Bestreben war es auch nicht wie in den beiden vorigen Spielen nach kurzer Zeit mit 1:5 im Hintertreffen zu sein.
Die Isis starteten etwas nervös in die Partie, aber im Gegensatz zum Spiel der letzten Woche gerieten sie nicht in Rückstand. Bis zum Stand von 3:3 in der 7. Minute gestaltete sich das Match relativ ausgeglichen. Doch dann setzten die Gastgeberinnen zu einem 4:0 Lauf an, was den Trainer der HSG Fichtelgebirge in der 12. Minute dazu zwang eine Auszeit zu nehmen. Auch der Coach der Ismaningerinnen sprach intensiv mit seiner Mannschaft und gab ihnen mit, das Spiel in die Breite zu ziehen und die Lücken zu suchen. Das Team nahm aus dieser Auszeit wohl nicht viel mit, denn in den folgenden Minuten nahmen die Spielerinnen sich wiederholt Würfe aus dem Rückraum und scheiterten jedes Mal am Block. In seinem selbst genommenen Timeout wollte Trainer Bernd Dreckmann seine Forderungen nochmals unterstreichen und mit einer erstarkten Abwehr lief es danach auch wieder besser für die Isis. Bis zum Halbzeitpfiff schafften sie es sich auf 15:8 abzusetzen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte netzte Lara Wittmann gleich zwei Mal in Folge ein und baute so den Vorsprung auf 9 Tore aus. Doch ein paar Unaufmerksamkeiten in der Abwehr führten dazu, dass die HSG in der 41. Minute auf sechs Tore ran kam (20:14). Dank einer klug ausgespielten Überzahlsituation konnten die Isis den alten Vorsprung schließlich wiederherstellen (47. Minute 24:15). In den letzten zehn Minuten sahen die Zuschauer in der Halle kein schönes Spiel ihrer Heimmannschaft mehr. Wie schon letzte Woche führte eine unorganisierte Situation auf der Bank dazu, dass ein Wechselfehler begangen wurde und die Stimmung von der Bank übertrug sich in sekundenschnelle auf das Spielfeld. Es häuften sich wieder ungenaue Pässe und Abschlüsse, während gleichzeitig Absprachen in der Abwehr nicht mehr funktionierten. Beispielhaft kann man die doppelte Überzahlphase fünf Minuten vor Schluss heranziehen, die die Isis nur schlecht für sich nutzten. Beim Stand von 27:18 wurde das Spiel schlussendlich abgepfiffen.
Nächstes Wochenende geht es für die Damen auf die nächste weite Auswärtsfahrt zum HC Erlangen, der bisher noch mit weißer Weste oben in der Tabelle steht. Um diese Mannschaft in Bedrängnis bringen zu können, müssen die Isis einen großen Schritt machen.
Es spielten: Leicher, V.Wittmann (beide Tor), Eglseder, Kohde (2/1), Metzker, Roveta (7), Rohmert (2), Leitl (1), Tischler (3), L.Wittmann (7), Pieperjohanns (1), Berz (4/1)