Am Samstag bestritten wir unser erstes Heimspiel im Jahr 2026 gegen den Tabellenersten SV München Laim II. Uns war von Beginn an bewusst, dass uns eine schwere Aufgabe bevorstand. Umso wichtiger war es für uns, an die starke erste Halbzeit aus dem letzten Spiel gegen Brannenburg anzuknüpfen und von der ersten Minute an über 100 % zu geben. Der Fokus lag klar darauf, als Team aufzutreten und um jeden Ball zu kämpfen.
Bis zur Halbzeit lief alles nach Plan. Wie auch der Spielverlauf zeigt, gestalteten wir die erste Hälfte sehr ausgeglichen und hielten den Favoriten konstant auf Augenhöhe. In der Abwehr arbeiteten wir konzentriert und füreinander, im Angriff belohnten wir uns immer wieder für unseren Einsatz. Über jede gelungene Aktion – sei es ein Tor, ein Ballgewinn oder eine starke Abwehraktion – freuten wir uns gemeinsam. Der Kampfgeist und die positive Stimmung auf dem Feld waren deutlich spürbar. Mit einem knappen Halbzeitstand von 12:13 gingen wir in die Pause.
In der Halbzeitpause hatten wir ein klares Ziel: genau so weitermachen. Besonders das Laufen ohne Ball sollte entscheidend sein, da der SV München Laim II auf eine offensive Abwehr umgestellt hatte. Leider gelang es uns jedoch nicht, gut in die zweite Halbzeit zu starten. Unkonzentriertheiten, Ballverluste und eine nicht mehr konsequent arbeitende Abwehr machten es dem Gegner zu leicht. Dadurch verloren wir zunehmend den Zugriff auf das Spiel und fanden nicht mehr zu unserem Rhythmus zurück. SV München Laim II nutzte diese Phase konsequent aus und konnte sich weiter absetzen.
Trotz des Rückstands gaben wir uns nicht auf und kämpften bis zur letzten Minute. Auch wenn wir das Spiel am Ende mit 27:34 verloren, können wir auf die starke erste Halbzeit, den Einsatz und den Teamgeist stolz sein. Darauf gilt es nun aufzubauen, um in den kommenden Spielen wieder über die volle Distanz unsere Leistung abrufen zu können.
Es spielten: Busch, Wimmer (beide Tor), Krizanac (9), Brosig, Ismair (1), Bauer (2), Weischer (8), Neff (1), Strauß, Jörges (3), Müller, S. Felsner (3), Wiesmann