Jeder der die Tabelle der Landesliga Süd betrachtet sieht wie eng es um die Abstiegsplätze herum zugeht. Demzufolge war sich jede Spielerin bewusst auch an diesem Wochenende gegen den Tabellenführer 110 % geben zu müssen, um vielleicht auch aus dem Allgäu zwei Punkte mitzunehmen.
Gut eingestellt von Aushilfscoach Manni (Vielen lieben Dank an dieser Stelle) starteten die Ismaninger in die Partie gegen die HSG Dietmannsried. Doch leider war dieser Schwung in den ersten Minuten nicht an der Anzeigetafel abzulesen, da die Isis mit einer 3:2:1 Abwehr dem Angriff der Heimmannschaft nicht viel entgegenzustellen hatten. Folglich zog der Tabellenführer gleich zu Beginn auf 5:1 davon. Doch eine Abwehrumstellung brachte den nötigen Erfolg. Über eine stabile und sehr effektive 6:0 Abwehr fanden die Isis immer mehr in Spiel und konnten diese gewonnene Sicherheit auch im Angriff zeigen. So wurde der Rückstand egalisiert und bis zur Halbzeit sogar noch auf einer 7:8 Führung für die Isis ausgebaut. Diese wenig gefallenen Tore weisen auf ein sehr stark abwehrbetontes und intensives Spiel auf beiden Seiten hin.
Spätestens zur Halbzeitpause war allen Mädels klar, auch hier beim Tabellenführer konnte man heute Punkte erzielen, wenn man weiter so mannschaftlich und kämpferisch agierte. Die in der Pause angesprochenen Punkte wurden auf dem Spielfeld nun sofort erfolgreich umgesetzt, was eine 9:12 Führung bestätigte. Eine 2-Minutenstrafe gegen die Isis nutzen die Allgäuerinnen, um wieder einen Ausgleich auf der Anzeigetafel herzustellen. Zu diesem Zeitpunkt kam Unsicherheit in der Mannschaft der Ismaninger auf, da auch die Aktionen im Angriff nicht mehr so funktionierten, wie geplant. Die Folge war ein erneuter Führungswechsel zum Zwischenstand von 15:12 für Dietmannsried. Ab diesem Zeitpunkt spielten die Isis bis zum Ende der Partie mit Ausnahme von wenigen Sekunden immer in Unterzahl (dagegen nur eine Zeitstrafe für Dietmannsried). Trotzdem kämpfte die gesamte Truppe zu 110 % für einen Punktgewinn. Diese gute Einstellung wurde erneut belohnt und so stand es knapp eine Minute vor Ende der Partie nur noch 19:18. Doch leider wurde es den Isis nicht mehr vergönnt noch einmal in Ballbesitz zu gelangen, da die Dietmannsrieder Mannschaft durchgängig (!) in Ballbesitz blieb.
Demzufolge verliert eine sehr stark kämpferische Mannschaft der Isis an diesem Wochenende in Dietmannsried mit nur einem Tor Unterschied. Doch dass ein Punkt mehr als verdient gewesen wäre zeigt der Mannschaft was drin ist! Also Kopf hoch – Die Isis sind jetzt top eingespielt und haben den absoluten Kampfgeist entdeckt – Günzburg kann kommen nächste Woche.
Für den TSV spielten:
Marina Maricic, Kyra Menge (beide Tor), Sabrina Jakelski (4), Kirsten Walter (4/1), Stefanie Rott (1), Maja Storn, Vanessa Wittmann (1), Lisa Frank (2), Michaela Tiesler, Sabine Höhn (2), Carina Reiter, Christine Königsmann (2), Franziska Stumpf, Helena Lorenz (2)