Damen 3: Starke Abwehrleistung als Schlüssel zum Sieg FC Bayern München-Ism. III 15:21
"Aller guten Dinge sind fünf...", mit dieser Einstellung fuhr die dritte Mannschaft des TSV Ismaning am Sonntag zum Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München. Vier Mal war man in den vergangenen zwei Spielzeiten auf diese Mannschaft getroffen, vier Mal hatte man schmerzhafte Niederlagen einstecken müssen. Deswegen sollte nun, im fünften Spiel, natürlich endlich ein Sieg her. Dementsprechend motiviert ging die Mannschaft ins Spiel. Leider wurden die ersten Angriffe trotz teilweise schön herausgespielter Chancen allesamt verschenkt, während sich im Gegenzug auch die Abwehr noch nicht richtig auf das Angriffsspiel der Bayern, bei dem viel über Kreisanspiele lief, eingestellt hatte. So kassierte man mehrere schnelle Tore und lag bereits nach wenigen Minuten mit 3:0 zurück. Glücklicherweise gelang es der Mannschaft schnell, sich zu fangen, und konterte die Tore der Bayern ihrerseits mit einen 3:0-Lauf. Nach diesem ersten Ausgleich entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, da sich die Ismaningerinnen für ihre inzwischen sehr gut stehende Abwehr leider im Angriff immer noch selten mit Toren belohnen konnten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erzielte man jedoch noch den vor allem für die Psyche wichtigen Führungstreffer und ging so beim Stand von 8:9 in die Pause.
In seiner Halbzeitansprache fand Trainer Alex Filz dann offenbar genau die richtigen Worte. Denn obwohl man sich nicht schon direkt zu Beginn der zweiten Spielhälfte absetzen konnte, fand man nun im Angriff immer öfter die passenden Mittel gegen die aggressive gegnerische Deckung, während die unverändert starke Abwehr- und besonders auch Torwartleistung der Damen 3 die Bayern-Spielerinnen ihrerseits des Öfteren zur Verzweiflung trieb. So spielte man sich schließlich mit einem 5:0-Lauf einen komfortablen Vorsprung heraus, der konsequent über den restlichen Spielverlauf gehalten und sogar noch ausgebaut wurde. 15:21 für Ismaning lautete am Ende das Ergebnis auf der Anzeigetafel, das sowohl die Stärken als auch die Schwächen der Ismaningerinnen in diesem Spiel offenbarte. Einer starken Defensive, die in 60 Minuten lediglich 15 Tore zuließ, stand eine sicherlich noch ausbau- und verbesserungsfähige Offensive gegenüber. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass sich wie schon auch im letzten Spiel erneut jede Spielerin in die Torschützenliste eintragen konnte, was das Ismaninger Angriffsspiel schwer einschätzbar macht. Gelegenheit zu zeigen, dass sie es auch im Angriff besser können, haben die Damen 3 bereits nächsten Sonntag um 16.15 Uhr vor heimischem Publikum, wenn die Damenmannschaft des TSV Solln zu Gast ist.
Es spielten: Sabrina Busch (Tor), Johanna Eder (2), Anna Hofferek (3), Manu Lombardo (4/2), Steffi Rott (2), Micha Tiesler (2), Sina Metzker (3), Vane Wittmann (2), Kaori Littmann (1), Lisa Lutz (1), Carina Ilg (1).