Zu ungewohnt früher Stunde ging es für die 4. Damenmannschaft am vergangenen Sonntag im Spielbetrieb weiter. Zu Hause empfing Ismaning die Damen der HSG München West. Trotz der frühen Spielzeit (Anwurf 10:40 Uhr) wurde die Begegnung doch noch zu einer aufgeweckten Partie auf Seiten der Isis.
Mit einem verschlafenen Start ging es für beide Mannschaften in die Begegnung. Auch wenn die Isis den ersten Treffer des Spiels erzielten, lies dieser relativ lange auf sich warten. Die Gäste hatten nicht nur Probleme mit der Uhrzeit, sondern auch mit der offensiven 5:1 Abwehr der Gastgeber, die sie zu vielen Ballverlusten zwang. Ismaning hingegen lies in den ersten 30 Spielminuten sehr viele hundertprozentige Torchancen liegen und ging mit einem mageren Vorsprung (11:4) in die Halbzeitpause.
Für die zweite Hälfte forderte Trainer Filz von seinem Team, von dem eine deutliche Überlegenheit ausging, die Torchancen noch konsequenter zu nutzen. Dies setzte die Mannschaft punktgenau um und lies sich auch nicht von der 5:1 Abwehr der Gäste irritieren. Durch ein sehr schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff konnte die Defensive der HSG bei fast jedem Angriff überwältigt werden. Die Torchancen wurden ebenfalls besser genutzt und in der Defensive kaum eine Torgelegenheit für die Gäste zugelassen. Dies lag zum einen am konsequenten Abwehrverhalten der Isis, zum anderen jedoch auch an der guten Leistung von Torhüterin Karin Wagner. Sie vereitelte sogar zwei von drei gegebenen Strafwürfen und war ebenfalls an einigen Ismaninger Toren als Passgeberin beteiligt. Ismaning glänzte in dieser Begegnung auf allen Positionen und ging als deutlicher Sieger vom Platz. Durch den 30:6 Sieg klettert der TSV Ismaning in der Tabelle nach oben und ist nun auf dem vierten Tabellenplatz wiederzufinden.
Kommenden Sonntag geht es auswärts bei der SG Süd/Blumenau III weiter im Kampf um die nächsten beiden Punkte. Anpfiff ist um 18:00 Uhr
Für den TSV spielten: Karin Wagner (Tor), Stefanie Rott (10), Martina Lutz, Stefanie Felsner (5), Antje Perse, Anna Hofferek (8/2), Gabi Krabichler, Simone Schörösch (5), Theresa Ismair (2), Nicole Burghardt.
Text: Simone Schörösch