Mit Beginn der Osterferien hatte die 4. Damenmannschaft des TSV Ismaning das Auswärtsspiel gegen die HSG München West zu bestreiten. Personell immer noch sehr geschwächt war es für die Gäste aus Ismaning bereits vorab eine Zitterpartie. Die Nervosität war den Ismaninger Damen sichtlich anzumerken. Gleich zu Beginn der Begegnung gab es etliche technische Fehler auf Seiten der Isis, die nicht so richtig ins Spiel fanden. Mitte der ersten Halbzeit konnten sie den gegnerischen Keeper erst zwei Mal überwinden. Die Gastgeber konnten zu diesem Zeitpunkt noch kein Tor auf ihrem Konto verzeichnen. Dies lag zum einen an der sehr stabilen Abwehrleistung der Ismaninger, sowie an einer hochmotivierten Ismaninger Torhüterin. Bis zum Halbzeitpfiff kam dann doch noch etwas Leben, in Form von 8 Toren, in die Partie. Fünf davon auf Seiten der Gastgeber, drei auf Seiten der Gäste aus Ismaning, so dass man mit einem 5:5 Unentschieden in die Kabinen ging. Für die zweite Spielhälfte forderte Ismaninger Trainer Filz mehr Bissigkeit von seinen Damen. Gesagt – getan. Nach dem Wiederanpfiff konnte Ismaning viermal in Folge punkten, ohne die Gastgeber zum Zug kommen zu lassen. Ismaning spielte nun seine Angriffe konsequenter aus und war bemüht, sich die Lücken herauszuspielen. In der Defensive stand Ismaning weiterhin sehr gut und machte den HSGlern das Durchkommen nicht leicht. Durch die Steigerung im Vergleich zur ersten Halbzeit lag Ismaning zum Ende der Begegnung mit 5 Toren in Führung. Auch wenn es einige Sekunden vor dem Abpfiff noch paar hitzige „Diskussionen“ unter den Spielerinnen gab und der Schiedsrichter hierbei eingreifen musste, änderte dies nichts mehr am Endergebnis. Ismaning holte sich mit diesem 15:10 Sieg weitere zwei Punkte. Kommendes Wochenende dürfen sich die Isis erst einmal schonen, bevor sie am 2. April zu Hause gegen die SG Süd/Blumenau zum vorletzten Saisonspiel antreten. Anpfiff ist um 18:00 Uhr in der Realschulturnhalle. Für Ismaning spielten: Karin Wagner (Tor), Rebecca Riedel (1), Doris Höse (1), Lisa Lutz (7), Martina Lutz (1), Franziska Wittmann (2), Gabi Krabichler, Sandra Blobner (1), Sara Lutz (2/1), Elfi Filz. Text: Simone Schörösch