Damen1 verlieren in Etwashausen mit 27:29

Von am 16.11.2010 in Allgemein, Archiv

Am vergangenen Samstag, den 13.11.2010, musste die erste Damenmannschaft des TSV Ismaning in der aktuellen Bayernligasaison einen herben Rückschlag hinnehmen und verlor beim TV Etwashausen am Ende verdient mit 27:29 (13:12).

Mit der verhinderten Kreisspielerin Wiebke Orth und der verletzten Linksaußen Claudia Schöfbeck fehlten gleich zwei Stammspielerinnen bei der Auswärtsbegegnung in Etwashausen, die Vorzeichen waren also auch im Hinblick auf die beiden letzten, eher durchschnittlichen Spiele nicht die besten. Zwar hatte sich die Mannschaft um Interimstrainerin Vanadis Putzke eine deutliche Steigerung über die kompletten 60 Minuten hinweg vorgenommen, jedoch zeigten sich die Formtiefs am Ende häufiger als allen Beteiligten lieb war.

Über die fast komplette erste Halbzeit hinweg waren die Gäste aus Ismaning in Führung und boten dem TV Etwashausen sowohl im Angriff als auch in der Deckung Paroli. Mit den Zwischenständen zum 10:7 und 11:8 konnte sogar ein 3-Tore Vorsprung herausgespielt werden, welcher jedoch zum Ende der ersten Hälfte bis auf einen knappen Halbzeitstand von 13:12 dahin schmolz.

Zeitgleich mit dem Beginn der zweiten Halbzeit fielen die Isis dann aber in ein tiefes Form-Tal und mussten binnen weniger Minuten drei Tore durch die nun über sich hinauswachsenden Gastgeberinnen hinnehmen. Dabei war es besonders die im Vorfeld schon gefürchtete Rückraumspielerin Melanie "Melle" Meyer (12 Tore), die fast im Alleingang die Abwehr der Gäste in Luft auflöste. Diese Phase sollte aber noch nicht das Ende aller Ismaninger Hoffnungen darstellen, denn über eine Manndeckung sowie mentale Rückbesinnung kämpften sich die TSV-Damen wieder zurück ins Spiel und führten in den letzten Minuten sogar mit 26:25. Frei nach dem Spruch "Zuerst fehlt das Glück, dann kommt auch noch Pech hinzu" und nach dem Ausgleich zum 26:26 durch Etwashausen musste die stark aufspielende Hertlein auf Ismaninger Seite nach einer unnötigen Zeitstrafe die letzten 90 Sekunden von der Bank aus ansehen. Während dieser Unterzahl schaffte dann der Gast auch die Sensation und siegte letztlich verdient mit 27:29.

Es spielten: Ute Becker und Janine-J. Völkel (beide Tor), Kathrin Tischler (2), Sophie Pramberger (1), Sabine Krause (3), Isabel Dulias (2), Stephanie Oberhuber (1), Carolin Elbert, Rosmarie Hascher (4/4), Alexandra Lorenz, Jenny Oertel (3), Helena Hertlein (7), Cornelia Schmid (3), Carola Störch

Cookies Icon cookieBanner.title.label
cookieBanner.infoText.label