Damen1a News: ASV Dachau - TSV Ismaning 20:33

Von am 26.09.2010 in Allgemein, Archiv

Am vergangenen Samstag trat die erste Damenmannschaft des TSV Ismaning beim Lokalrivalen ASV Dachau zu ihrem ersten Auswärtsspiel in der Bayernliga 2010/2011 an und konnte mit einem deutlichen 33:20 (14:7) Sieg auch im zweiten Ligaspiel überzeugen.

Die Gäste aus Ismaning liefen nach ihrem Sieg über den HC Erlangen leicht favorisiert in der Dachauer Georg-Scherer-Halle ein, wussten aber schon während der Aufwärmphase um die enorme Motivation der Gastgeberinnen, die seit Jahren als heimstarke Mannschaft bekannt sind. Mit dem Anpfiff zeigten sich sogleich auf Seiten des TSV Mängel in der Konzentration, obgleich die Isis ab dem Treffer zum 1:0 durch Blitzstarterin Pramberger die komplette Spielzeit über in Führung blieben. Trotzdem ließen die Ismaninger Damen die Gastgeberinnen in den ersten 15 Minuten durch eine Reihe technischer Fehler im Angriff immer wieder ran kommen, wodurch der Vorsprung mit maximal zwei Toren lange Zeit knapp blieb. Beim ASV glänzte in erster Linie die bereits im Vorfeld als starke und effektive Schützin bekannte Außenlinks Lichtlein, die durch das Fehlen ihrer Positionsnachbarin Gerhards zusätzliche Verantwortung zu tragen schien. Erneut war es eine taktisch klug gewählte Auszeit des Ismaninger Trainers Lohmann, welche im Spiel der Gäste die Wende brachte. Nach dem Anschlusstreffer der Dachauerinnen zum 7:6 legten die Isis einen Zwischenspurt aufs Parkett, der auch trotz kurzzeitiger Unterzahl zu sechs Toren in Folge führte und somit die Partie vorzeitig entschied. Maßgebend war in dieser Phase neben der effizienten Abwehr auch der qualitativ breite Kader, der den Leistungsträgerinnen des TSV die notwendigen Ruhepausen ermöglichte, wogegen der ASV wenig gewinnbringende Auswechseloptionen zu haben schien.

Der Pausenstand von 14:7 spiegelte relativ genau die erste Hälfte der Partie vom letzten Wochenende gegen Erlangen wieder. Eine über weite Strecken sicher stehende Abwehr verhinderte, dass die gegnerische Mannschaft ins Spiel fand, zugleich fehlte aber im Angriff teilweise die notwendige Konzentration und Konsequenz.

Nach dem Wiederanpfiff durch die Unparteiischen galt es nun auf Ismaninger Seite, die ersten zehn Minuten mit der Überlegenheit aus den letzten zehn Minuten von Hälfte eins fortzuführen, um den sprichwörtlichen Sack so früh wie möglich zuzumachen. Auch wenn Dachau trotz Unterzahl durch zwei 7-Meter den Rückstand leicht verringern konnten, so war es unter anderem die nach einem Bänderriss wieder top fit auftretende Jugendnationalspielerin Hertlein, die den TSV auf die vorgesehene Spur brachte. Dank zweier gewohnt sicher durch Hascher verwandelten 7-Meter auf Seiten der Isis zeigte die Anzeigetafel einen Zwischenstand von 20:10 an. Danach jedoch folgte eine zum Bedauern aller Ismaninger Fans ungewohnt schlechte Phase in der Abwehr, die den ASV noch ein letztes Mal Mut zusprach und die Heimmannschaft wieder bis auf sechs Tore herankommen lies - Zwischenstand jetzt: 21:15. Nun waren wieder die taktischen Anweisungen des TSV-Trainers gefragt und dank der beiden stark auftretenden Rückraumspielerinnen Oberhuber und Krause gelang den Gästen in kurzer Zeit die gewünschte Ergebniskorrektur zum 27:16. Da zu diesem Zeitpunkt das Spiel tatsächlich auch in der Höhe entschieden war, konnten es sich die A-Jugendlichen Hascher und Hertlein nicht nehmen lassen, das 31:19 mit einem Kempa-Trick zu erzielen - von halb rechter Position passte die Ismaninger Nummer 15 auf die halb links heranfliegende DHB-Spielerin mit der Nummer 19.

Der am Ende deutliche 33:20 Sieg der Isis über die Nachbarn aus Dachau war auch in dieser Höhe verdient und bescherrt den Verantwortlichen einen idealen Saisonstart, mahnt das Team aber auch zur konsequenten Weiterführung der bis jetzt eingeschlagenen Richtung.

Es spielten: Ute Becker und Janine Völkel (beide Tor), Kathrin Tischler (4), Sophie Pramberger (2), Sabine Krause (4/1), Isabel Dulias, Stephanie Oberhuber (4), Rosmarie Hascher (6/3), Jenny Oertel (2), Helena Hertlein (6), Cornelia Schmid (1), Carola Störch (1), Wiebke Orth (3)

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