Am Sonntag stand die 2. Runde des Molten-Pokals an. Statt der 1. Herren traten die 2. Herren an, die einzig durch Bernhard Wittmann aus der 1. Mannschaft unterstützt wurden. Nach der langen Vorbereitung waren alle heiß und wollten endlich wissen, wo sie stehen.
Im Halbfinale trat man gegen den Vizemeister der BOL Alpenvorland, TSV Landsberg, an. Nach den Regeländerungen versuchten die Landsberger konsequent mit einem 7:6-Spiel erfolgreich zu sein. Doch immer wieder konnte man durch die starke Abwehrleistung und den guten Rückhalt durch Julian Anschütz im Tor einfache Tore erzielen, da das gegnerische Tor unbewacht war. Die offensive Abwehr der Landberger verschaffte viele Räume im Nahwurfbereich, wodurch immer wieder einfache Tore erzielt werden konnten. Aber durch viele unnötige technische Fehler und überhastete Abschlüsse war es bis zur 10:8-Führung ein enges Spiel. Mit einigen Umstellungen, mehr Konzentration und höherem Tempo wurde die Führung in den letzten 10 Minuten auf einen 19:12-Halbzeitstand ausgebaut. In der zweiten Spielhälfte spielte die 2. Herren souverän ihren Stiefel runter, auch eine mehrminütige spielerische Auszeit durch einige Wechsel wurde sicher überstanden und die Leistungsträger konnten geschont werden. Am Ende siegte man 35:27. Alle Vertreter der Isis rieben sich die Augen, da man sich als Bezirksligist vorgenommen hatte, einfach nicht unter die Räder zu kommen. Somit stand man im Finale.
Im Finale traf man auf den Halbfinalsieger Kissing, Absteiger aus der LL, der mit einer jungen Truppe antrat. Gegen Weilheim zeigten sie mit einer offensiven Abwehr und temporeichem Spiel, was auf uns zukommt. Doch war die Erholungsphase scheinbar für die junge Truppe zu kurz.
Kurz nach Anpfiff des Finales führten die 2. Herren 4:0 und in der 5. Spielminute nahm Kissing seine Auszeit. Danach kam Kissing zwar auf 4:3 ran, aber dann fingen sich die Mannen von Trainer Oberdieck wieder. Durch einige starke Paraden von Dominik Huhn im Tor, einer guten Abwehrleistung und abwechslungsreichem Tempospiel dominierten die Isis den Gegner und gingen mit einem 14:4-Halbzeitstand in die Kabine. In der zweiten Hälfte schlichen sich immer wieder einige Fehler sowohl im Abwehr- als auch Angriffsspiel ein, wodurch die Führung nicht konsequent ausgebaut werden konnte. Am Ende gingen die Isis als Finalsieger mit einem 29:19 von der Platte. Einziger Wermutstropfen war, dass Maximilian Königsmann aufgrund einer Verletzung beim Aufwärmen nicht eingesetzt werden konnte.
Es spielten:
Anschütz, Huhn; Valentin, Wachter, Littmann, Wittmann, Herzog, Sallehsari, Breunig, Kellner, Ebersteine