Die Isis spielten am Samstag gegen die zweite Mannschaft aus Vaterstetten. Entgegen den bisherigen Spielen war dieses Mal der Kader mit neun Spielern gerade so ausreichend ausgestattet. Außerdem kamen zwei Spieler erst zwei Minuten vor Spielbeginn in die Halle und Justus knickte um und zerrte sich den Wadenmuskel. Soviel zu den nicht ganz idealen Voraussetzungen zu Spielbeginn.
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Zu Beginn des Spiels legten die Spieler aus Vaterstetten fulminant los und bauten die Führung recht schnell auf 5:2 aus. Die Isis blieben aber dran und hebelten die gegnerische Abwehr immer wieder erfolgreich aus, sodass sie über 7:7 mit einer 8:11 Führung in die Halbzeitpause gehen konnten. Alle 11 Treffer der ersten Halbzeit wurden von den stark aufspielenden Ismaningern Maxi und Finn erzielt.
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Der Beginn der zweiten Spielhälfte zeichnete sich durch ein häufiges und schnelles hin und her aus. Die ersten zwölf Minuten erzielten die jungen Spieler aus Vaterstetten II überhaupt keinen Treffer, im Gegensatz zu den drei Toren der Isis. Danach wurde es noch einmal spannend, denn die Spieler aus Vaterstetten erzielten drei Tore in Folge und verkürzten auf 11:14. Vor allem zwei schnelle und quirlige gegnerische Spieler setzten die Ismaninger Abwehr immer wieder unter Druck. Einer davon zog bevorzugt links vorbei, was die Trainerin Rosi auch bemerkte. Lautstark teilte sie ihre Erkenntnis "Der geht immer nur Links vorbei!" ihren Spielern während des Spiels mit. Letzten Endes machten die Ismaninger aber noch drei weitere Treffer, sodass die Partie mit 11:17 für Ismaninger endete.
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Auffallend waren die vielen unpräzise und unnötig über einen Bodenpass zugespielten Pässe der Ismaninger, worauf hin sich ein Elternteil zur Aussage hinreißen ließ, dass man Bodenpässe zukünftig besser verbieten sollte. Ob er wirklich eine derartige Initiative beim bayerischen Handballverband einreichen wird, war zum Redaktionsschluss nicht bekannt. Insgesamt stimmte die Leistung aber, vor allem auch, weil der Ismaninger Kader doch eingeschränkt war.
Es spielten: Flo (Tor), Sebastian (1), Maximo, Finn (6), Henry (1), Julian, Justus (1), Maxi (6), Raphael (2)
Bericht: Volker Braun
Bilder: Dörte Reiter
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