Die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ismaning peilen gegen den ASV Dachau den dritten Heimsieg in Folge an. Fraglich ist jedoch, ob und welche der kränkelnden Spielerinnen rechtzeitig fit werden.
Einig waren sich nach dem zurückliegenden Heimspiel gegen Bergtheim alle in den Reihen der „Isis“. Die hervorragend kämpferische Leistung führte zum Erfolg. „Wir sind als Einheit aufgetreten. Jede Spielerin hat ihren Teil zum Sieg beigetragen“, lobte so auch Trainerin Aniko Keczko. In der gleichen Art und Weise soll auch am Samstag der ASV Dachau (17:15 Uhr, Realschulturnhalle) bezwungen werden; das zweite Heimspiel binnen sechs Tagen für den TSV.
Die „Isis“ gehen als Zweiter in diese Partie, der ASV als Siebter. Doch Ismanings Ute Becker weiß: „Wir dürfen Dachau auf keine Fall unterschätzen. Das Mittelfeld der Tabelle ist sehr eng“, so die Torhüterin des TSV, zuletzt mit ganz starker Leistung. Im selben Atemzug fügt sie noch hinzu: „Wir sind auch nicht konstant genug, um vor solchen Spielen eine große Klappe zu haben. Wenn wir aber unsere Leistung abrufen, dann sollte es mit dem Sieg klappen.“
Immerhin haben zuletzt die Ergebnisse zu Hause wieder gestimmt. Nach den Erfolgen gegen Kissing und Bergtheim winkt dem Keczko-Team der dritte Heimsieg nacheinander. Die Trainerin hofft darauf, dass die angeschlagenen Spielerinnen wieder einsatzfähig sind. Definitiv auf der Ausfallliste steht allerdings Christine Königsmann, die nach wie vor krank ist. Kirsten Walter und Lisa Frank konnten aus dem gleichen Grund zu Wochenbeginn noch nicht trainieren. Steffi Oberhuber wird zwar erneut auf der Bank sitzen, allerdings soll sie nach ihrer Schulterverletzung weiterhin geschont werden und nur wenn es wirklich nötig ist in die Partie eingreifen. Franzi Lang laboriert weiterhin an ihrem Außenbandriss. Aus der 2. Mannschaft könnten somit wieder Spielerinnen in den Bayerligakader rücken.
Die Gäste aus Dachau sind sich darüber im Klaren, dass auf sie eine hohe Hürde wartet. „Die Trauben hängen recht hoch. Einfach ist es sicherlich nicht, in Ismaning die Punkte zu holen, unmöglich aber auch nicht“, sagt ASV-Pressesprecher Hans Albrecht. „Dem TSV kann getrost die Favoritenrolle zugeschrieben werden. Mit Einsatz und Kampfeswillen gelingt es aber vielleicht doch, ein positives Ergebnis zu erreichen.“
In der Vorrunde haben sich die „Isis“ in Dachau mit 25:22 durchsetzen können. Mit genau so einer kämpferischen Einstellung wie vergangenen Sonntag gegen Bergtheim soll es auch diesmal wieder mit dem Sieg klappen.
Voraussichtliches Aufgebot TSV Ismaning:
Ute Becker, Elisabeth Gschwendtner (beide im Tor), Andrea Keczko, Steffi Oberhuber, Kathi Tischler, Rosi Hascher, Susanne Pramberger, Sophie Pramberger, Isabel Dulias, Kathleen Braun, Kirsten Walter (noch fraglich), Lisa Frank (noch fraglich)