Die Ismaninger Damen konnten sich am Wochenende für das Final Four des BHV-Pokals qualifizieren.
Im Halbfinale des Turniers traf man zunächst auf die HSG Freising/Neufahrn, die zu aller Überraschung nicht ihre erste Mannschaft ins Rennen schickten. Bereits nach 5 Minuten lagen die "Isis" mit 6:0 in Führung. Nun war es die Aufgabe die Überlegenheit in langen Positionsangriffen auszuspielen, um sich die Kräfte für das nächste Spiel zu sparen, da nur drei Auswechselspielerinnen (darunter ein Torwart) zur Verfügung standen. Nach einem Halbzeitstand von 18:5 hatte man Gelegenheit in der zweiten Hälfte noch einiges auszuprobieren. Am Ende zogen die Ismaningerinnen mit einem Sieg von 25:12 ins Finale des Turniers ein.
Es spielten:
Elisabeth Gschwendter, Janine Völkl (beide im Tor)
Lisa Frank (1/1), Leni Braun (5), Steffi Oberhuber (3), Helena Lorenz (5), Franzi Lang (1), Marina Schwer (4), Kiki Walter (3), Franzi Benick (3)
Direkt im Anschluss an das Spiel gegen Freising fand das Endspiel statt.
Gegen aller Erwartungen verlor der ASV Dachau im Vorfeld das andere Halbfinale im 7m schießen gegen die Heimmannschaft HSG Würm/Mitte.
Die Gastgeberinnen hatten durch ihr Tempospiel Dachau komplett aus dem Konzept bringen können und durch ihre spielerische Leistung durchaus Bayernliganiveau bewiesen.
Wie zu erwarten taten sich auch die Ismaningerinnen in der ersten Halbzeit deutlich schwer. Die Würmtaler waren immer wieder durch schnelles Umschalten in der ersten und zweiten Welle erfolgreich. Auch die Ex-Ismaningerin Jenny Örtel machte am Kreis den "Isis" das Leben schwer. Die Damen konnten so selbst bis zur 20. Minute das Ruder nicht herumreißen und waren immer mit ein bis zwei Toren im Hintertreffen. Bis zur Halbzeit konnte man aber dann das Ergebnis auf 16:15 aus Ismaninger Sicht korrigieren.
Nach dem Anpfiff der zweiten Hälfte war für die "Isis" aber das Ziel klar: Der Einzug ins Final Four. Ab der ersten Minute zeigten sie eine geschlossene Mannschaftsleistung. In der Abwehr war man nun hellwach, erlaubte sich nur wenige Fehler. In der Offensive könnte man sich Angriff für Angriff weiter absetzen. Die HSG musste in der 38. Minute beim Stand von 18:23 die Auszeit nehmen.
Würm versuchte noch einmal alles aber der Kampfeswille der Ismaningerinnen war nicht zu brechen. Trotz müder Beine nach fast 120 Minuten schafften sie es den Vorsprung bis auf 12 Tore auszubauen.
Am Ende könnte man einen verdienten 34:24 Erfolg feiern.
Trainer und Zuschauer waren sichtbar stolz auf die Leitung der Mannschaft und freuen sich über den Sieg in dieser stark besetzten Gruppe.
Ismaning steht somit in Final Four des BHV-Pokals am 19./20.12. für das sich ebenso der TS Herzogenaurach, der TSV Ottobeuren und die HG Zirndorf qualifiziert hat.
Die Damen bedanken sich vor allem bei den vielen Ismaninger Zuschauern, die zum Finale anreisten und für eine tolle Stimmung in der Halle sorgten.
Es spielten:
Elisabeth Gschwendter, Janine Völkl (beide im Tor)
Lisa Frank (5/2), Leni Braun (5), Steffi Oberhuber (3), Helena Lorenz (5), Franzi Lang (7), Marina Schwer (6/2), Kiki Walter (3), Franzi Benick
Bericht von Franzi Lang.