Ein Team - ein Ziel: der Traum vom Pokalsieg lebt

Von am 29.04.2014 in Allgemein, Archiv

 

Das Final-Four-Turnier um den Molten-Cup ist noch einmal eine große Herausforderung für die Handballerinnen des TSV Ismaning. Im Halbfinale ist der Gegner der Ausrichter SV München-Laim.


So kräftezehrend und anstrengend die am Samstag zu Ende gehende Saison auch gewesen sein mag, jetzt wollen und müssen die „Isis“ nochmal zur Höchstform auflaufen. Immerhin kann im Final Four um den BHV-Pokal (Donnerstag, ab 12 Uhr) die Spielzeit nach einer eher unbefriedigenden Rückrunde doch noch gekrönt werden.


Dafür gilt es zunächst, gegen den Landesligisten und Gastgeber SV München-Laim zu bestehen. Als Bayernligist ist der TSV in diesem Halbfinale logischerweise der Favorit, wenngleich Trainerin Aniko Keczko den Gegner zurecht nicht auf die leichte Schulter nimmt: „In einem Spiel kann alles passieren und es ist nicht garantiert, dass auch die höher spielende Mannschaft automatisch gewinnt“, weiß die Ungarin. „Aber wir haben eine große Chance, den Pokal zu holen, doch diese Hoffnung hat natürlich jede andere Mannschaft auch.“


Die Laimer, aktuell auf Platz 3 der Landesliga Süd, richten ihre volle Konzentration auf dieses Turnier, zumal die Chancen auf Rang 2 und damit die Relegation nur noch sehr gering sind. Als einziger Landesligist in diesem Final Four sehen sie sich als klarer Außenseiter und gehen deshalb die Sache entspannt an. „Unser Halbfinalgegner Ismaning ist sicherlich die stärkste Mannschaft“, schickt SV-Trainer Oliver Götsch voraus. „Seit Jahren leistet der Verein hervorragende Arbeit. Die Mannschaft hat Drittligaerfahrung und langjährige Bayernligaerfahrung. Wir freuen uns auf dieses Duell.“


Ismaning weiß obendrein ganz genau, worauf es eben im Final Four ankommt, um den Pokal zu gewinnen. Dies gelang zuletzt 2012 in eigener Halle. Auch damals schon dabei: Trainertochter Andrea Keczko. Pokalsieger-Gen ist also vorhanden, wenngleich die Rückraumspielerin zu bedenken gibt: „Ob wir erfolgreich sind hängt auch von der Tagesform und der Konzentration ab. Hinzu kommt, dass wir leider wieder auf ein paar Spielerinnen verzichten müssen“, weiß die 30-jährige. Kathi Tischler fehlt verletzungsbedingt, Franzi Lang und Sophie Pramberger sind aus privaten Gründen verhindert. Trotzdem ist Andrea Keczko auch zuversichtlich genug, um zu sagen: „Wir wollen unser bestes geben und selbstverständlich will auch jede von uns den Pokal gewinnen.“


Die Gastgeberinnen des SV München-Laim träumen natürlich vom großen Coup. Oliver Götsch baut diesbezüglich auch auf den Heimvorteil. „Ich denke, dass die eigene Halle sicher ein paar Prozentpunkte bringen kann. Ob sie zum Zünglein an der Waage wird muss man sehen. Unsere Fans werden sicher wie immer alles geben“, baut der Trainer auf die eigene Unterstützung. „Unabhängig davon freue ich mich, wenn wir für alle Mannschaften eine faire und gute Stimmung in die Halle zaubern können. Es soll einfach ein tolles Event werden.“


Im zweiten Halbfinale stehen sich um 14 Uhr die Bayernligisten SV-DJK Taufkirchen und die HSG Fichtelgebirge gegenüber. Das Endspiel beginnt um 16:30 Uhr.


voraussichtliches Aufgebot TSV Ismaning:


Elisabeth Gschwendtner, Ute Becker (beide im Tor), Kathleen Braun, Susanne Pramberger, Lisa Frank, Isabel Dulias, Steffi Oberhuber, Andrea Keczko, Christine Königsmann, Rosi Hascher, Kirsten Walter




Ismanings Weg ins Final Four:


TSV Herrsching (BOL) – TSV Ismaning 17:35


TG Landshut (BOL) – TSV Ismaning kampflos


TSV Ismaning – TSV Winkelhaid (Bayernliga) 29:21


 
 


Laims Weg ins Final Four:


SV München-Laim – MTV Pfaffenhofen (BOL) 38:27


SV München-Laim – ASV Dachau (Bayernliga) 32:24


SV München-Laim – 1. FC Nürnberg (Bayernliga) kampflos




Fichtelgebirges Weg ins Final Four:


TSV Röthenbach (BOL) – HSG Fichtelgebirge 16:18


HSG Fichtelgebirge  – TS Herzogenaurach (Bayernliga) 37:23


HSG Fichtelgebirge  – TSG Augsburg (BOL) 33:28


 


Taufkirchens Weg ins Final Four:


Dietmannsried/Altusried (LL) – SV-DJK Taufkirchen 21:22


SV-DJK Taufkirchen – ESV Neuaubing (LL) 31:26


HC Cadolzburg (LL) – SV-DJK Taufkirchen 23:26

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