Mit drei Siegen in Folge im Gepäck reisen die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ismaning zur SG Garitz/Nüdlingen (Samstag, 18 Uhr). Allerdings geht auch der Liganeuling mit reichlich Selbstvertrauen in dieses Spiel.
Es ist eine sehr knifflige Aufgabe, die auf die „Isis“ wartet. Der kommende Gegner ist zwar vom Papier er ein Aufsteiger, der allerdings vor Selbstvertrauen strotzen dürfte aufgrund des guten Saisonstarts. Wie Ismaning auch hat die SG Garitz/Nüdlingen erst ein Spiel verloren. „Schon das zeigt, dass sie stark genug sind um in der Bayernliga mithalten zu können“, weiß TSV-Trainerin Aniko Keczkone, die einen großen Vorteil für die SG sieht: „Bei ihnen in der Halle ist Harz verboten.“
Die Heimmannschaft bewertet die Ausgangslage dagegen anders. Für Coach Harun Tucovic zählt einzig und alleine der Klassenerhalt: „Deswegen sind wir vor diesem Spiel völlig entspannt. Wir sind gut in die Saison gestartet, haben aber absolut keinen Druck“ gibt er zu verstehen. „Momentan stehen wir zwar auf Platz 4, aber das ist nur eine Momentaufnahme. Dennoch freuen wir uns natürlich darüber.“
Entsprechend schiebt die SG die Favoritenrolle den „Isis“ zu, die als Tabellenzweiter die weite Reise ins gut 300 km entfernte Nüdlingen antreten. Ein Bild von der Mannschaft hat sich Keczkone persönlich in Dachau bei deren bislang einziger Niederlage gemacht. „Wir bereiten uns wie immer gut vor und üben weiter das schnelle Spiel, um noch mehr leichte Tore bei Gegenstößen erzielen zu können.“
Nach dem Abstieg aus der Bayernliga hat die SG vergangene Saison in der Landesliga den sofortigen Wiederaufstieg unter Harun Tucovic geschafft und sich eben sehr schnell zurechtgefunden. In Ismaning sieht er eine Mannschaft, die bis zum Schluss vorne mitspielen wird: „Ich habe großen Respekt vor diesem Gegner. Sie haben wirklich gut ausgebildete Leute in ihren Reihen.“
Für die „Isis“ kommt es darauf an, den positiven Schwung aus den vergangenen drei gewonnenen Partien mitzunehmen und so ihre Platzierung in der Tabelle weiter zu festigen. „Stimmung und Kampfbereitschaft sind gut, das Team bildet eine Einheit. Die Mischung zwischen den jungen und erfahrenen Spielerinnen stimmt“ freut sich Keczkone. Und bei einer ähnlichen Leistung wie zuletzt ist die Ungarin davon überzeugt, dass der nächste Sieg eingefahren wird. Wenngleich sich jeder darüber im Klaren ist, dass eine sehr knifflige Aufgabe wartet.