Die Ismaninger Damen gewannen am Samstag mit 36:19 (17:12) deutlich gegen den Tabellenletzten TSV Winkelhaid. Trotzdem der Sieg nie gefährdet war, hatte man mit Schwächephasen zu kämpfen.
Das Spiel startete mit dem Ballbesitz für den TSV Winkelhaid. Die Gäste gingen mit 0:1 in Führung, was der einzige Vorsprung der Partie bleiben sollte.
Die Isis fanden erst nach ein paar Minuten ins Spiel, waren von der unorthodoxen 6:0 Deckung der Gegner verunsichert. Bis zum 4:3 hielten die Winkelhaiderinnen mit, doch dann kamen die Isis richtig in Fahrt. Mit 6 Toren in Folge distanzierte man sich zum ersten Mal deutlich auf 10:3.
Ismaning schaffte es den Vorsprung zu halten, was Trainer Matthias Schwer die Möglichkeit zum Wechseln gab. Neuzugang Charleen Hansen konnte sich auf der Mitte beweisen und trug sich gleich mit drei Treffern in die Torschützenliste ein.
Das Fehlen von Steffi Oberhuber und Marina Schwer gab auch anderen Spielerinnen die Möglichkeit, über sich hinauszuwachsen. Wie schon beim Anpfiff begann auch Melli Leitl auch in der zweiten Hälfte auf der Rückraum Mitte Position. Sie nutzte ebenfalls die Gelegenheit, sich als Spielmacherin zu empfehlen.
Die Ismaningerinnen zeigten oft schöne Kombinationen im Angriff und konterten Winkelhaid nach Ballgewinnen in der Abwehr gnadenlos aus. Immer wieder schlichen sich aber technische Fehler ein. Im Angriff verstrickte man sich in Einzelaktionen, anstatt den Ball weiter zu spielen. Die Leistung der Gäste lies aber mit Ablauf der Zeit immer mehr nach. In der 45. Minute vergrößerten die Isis den Abstand auf 10 Tore. Durch Konzentration in der Defensive gewannen die Damen fast jeden Ball und schickten die Aussenspielerinnen zum Konter. Leni Braun knüpfte an ihre Leistung der ersten Halbzeit an und verwandelte jede Ihr gegebene Chance. Mit am Ende 8 Toren trug sie sich in die Torschützenliste ein.
Beim Schlusspfiff stand ein sehr zufriedenstellender 36:19 Sieg auf der Anzeigetafel, den sich die Damen hoch verdient haben.
Trainer Matthias Schwer war trotz der guten Leistung kritisch mit seiner Mannschaft. In zwei Wochen gastieren die Isis beim Erzrivalen Dachau. Damit dort ein Sieg gelingt müssen alle Abläufe perfekt funktionieren.
Mit einem gestärkten Selbstbewusstsein durch diesen Kantersieg haben die Ismaningerinnen aber beste Karten.
Es spielten:
Elisabeth Gschwendter, Janine Völkel (beide im Tor)
Charlen Hansen (3), Jana Schöffmann (2), Lisa Frank (1), Melanie Leitl (3), Patrizia Filz (1), Franzi Lang (5), Kiki Walter (3), Leni Braun (8), Franzi Benick (6), Claudia Schöfbeck (4)
Bericht von Franzi Lang