Die Ismaninger Damen verlieren nach einer unterirdischen Vorstellung in eigener Halle überraschend mit 23:25 (13:12).
Schon beim Aufwärmen fehlte die Einstellung. Anstatt sich von Anfang an als die bessere Mannschaft auf dem Feld zu präsentieren passten sich die Isis dem Spiel der Gegner an. Weder im Angriff noch in der Abwehr konnten sich die Isis aus der Endlosspirale befreien. Bis zum 10:10 konnte keine Mannschaft den Vorsprung bis auf mehr als ein Tor aufbauen. Auf jeden Vorsprung folgte wieder der Ausgleich.
Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte schafften es die Damen auf zwei Tore "davonzuziehen". Zwei schön herausgespielte Chancen waren ein kleiner Hoffnungsschimmer im sonst so emotionslosen Spiel.
Nach der Halbzeit war trotz guter Vorsätze keine Änderung zu sehen. Es wurden sogar noch mehr Chancen vergeben als in der ersten Hälfte. Ganze zwölf Minuten dauerte es, bis der erste Treffer zum 14:16 erzielt werden konnte. Regensburg nutzte die Chancen weitaus effektiver und Ismaning kam nicht aus dem Hintertreffen.
Selbst als die Zeit knapp wurde, war keine Änderung der Einstellung zu spüren. Am Ende unterlag man mit 23:25 und verschenkte unnötige Punkte an die Gäste.
Abschließend lässt sich sagen, dass sich die Ismaningerinnen kampflos geschlagen gaben und somit mit einer mehr als schwachen Leistung ins neue Jahr gestartet sind.
Leider war dieses Spiel ein denkbar schlechter Abschied für Helena Lorenz. Auf sie müssen die Isis leider für den Rest der Saison verzichten, da sie die nächsten 5 Monate in Ecuador verbringen wird.
Trainer Matthias Schwer und Manfred Königsmann hoffen, dass dieses Spiel die Mannschaft wach gerüttelt hat.
Am kommenden Wochenende startet die Rückrunde, für die man sich nämlich einiges vorgenommen hat.
Es spielten:
Elisabeth Gschwendter, Janine Völkl (beide im Tor) Jana Schöffmann (3), Lisa Frank, Leni Braun, Claudia Schöffbeck (3/1), Steffi Oberhuber, Patrizia Filz, Helena Lorenz (2/2), Paulina Spurk (1), Franzi Lang (4), Marina Schwer (4), Kiki Walter (1/1), Franzi Benick (3/1)
Bericht von Franzi Lang