Die neu umgestellte 3-2-1 Abwehr war, vielleicht auch wegen der wieder eingekehrten Spielfreude und Leidenschaft im Team des TSV eine Aufgabe, an der der Angriff der HSG knabberte und dieses Spiel zum besten Auswärtsspiel für den TSV werden ließ. Die Anreise der Mannschaft ins Baden-Württemberger Hinterland erfolgte mit privaten Pkws und einige Spielerinnen statteten sich gleich vor ab mit dem für das Spiel nötigen Adrenalin aus. Ein Stau auf der Autobahn lies einige erst 30 Minuten vor Spielbeginn die Halle erreichen. Aber diese Unwägbarkeiten konnten die Mannschaft nicht aus der neu gefundenen Ruhe bringen. Die ISIs begannen das Spiel forsch und engagiert, nutzen ihre Chancen und führten schnell mit 1:4. Albstadt stellte sich kurzzeitig besser auf die Abwehr ein und konnten durch einige gut herausgespielte Aktionen in der 12. Minute auf 4:4 ausgleichen. Erst in der 16 Spielminute konnte der Tabellenführer zum ersten Mal in der eigenen Halle die Oberhand gewinnen und die Führung übernehmen. Ab diesem Zeitpunkt spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe obwohl die ISIs durch 5 Lattentreffern und 1 verworfenen 7-meter die bessere Ausgangsposition zur Halbzeit selbst verhinderten. HZ-Stand 12:10. In der 2. Halbzeit brauchten die ISIs 6 Minuten länger um die Kabine auch mental zu verlassen und wieder dem haushohen Favoriten Paroli zu bieten. Die HSG Albstadt nutzte diese Schwächeperiode und zog mit 22:14 in der 40. Spielminute davon. In dieser Phase bewegte sich vorallem die ansonsten gute Abwehr nicht mit der vorher gezeigten Spritzigkeit und HSG kam über die Rechtsaußen Position zu leichten Toren. Das Zurückfallen in alte Erinnerungen, was Torabstände angeht, rüttelte aber diesmal alle Spielerinnen auf und lies den neuen Geist der Mannschaft als 7. Feldspieler erscheinen. Mit Wille, Mut und der zweiten Luft konnten die ISIs dann auch wieder spielerisch Überzeugen. Ab diesem Zeitpunkt übernahm die Achse, Schmid-Neckar-Paras Verantwortung, sie überzeugten im Angriff und verteidigten das Team zurück ins Spiel. Vier Minuten vor Spielende hatten sich die ISIs auf 26:24 heran gekämpft und jetzt war der Sieg auf einmal möglich. Leider verließen die Damen an dieser Stelle die Nerven und das Glück. 2 Tempogegenstöße konnten nicht im Tor der Gegner untergebracht werden. Wobei hier die sehr gute Torwartleistung der Keeperin aus Albstadt zu erwähnen ist. Die Latte des gegnerischen Gehäuses verhinderte auch in der 2. Halbzeit 4 weitere Tore. In dem insgesamt ansprechenden Spiel mussten sich die ISIs deswegen beim Tabellenführer mit 27:25 geschlagen geben, aber das Hochgefühl in der Mannschaft bleibt, denn die Sensation wäre möglich gewesen und der Mannschaftsgeist und die Lust am Handball spielen ist zurückgekehrt, was das Trainergespannt Feinauer, Becker und Schmid sehr freut. Die Damen 1 haben jetzt erst einmal zwei Wochen Pause. Weiter geht es dann mit dem letzten Heimspiel dieser Saison, gegen den TV Grenzach. Hier versuchen die ISIs das Spiel offen zu gestalten und sich erhobenen Hauptes aus der Regionalliga vor heimischen Publikum zu verabschieden. Tore für den TSV: Hascher (3/1), Pramberger(1), Hertlein (3), Block (2), Oberhuber (3), Paras (8), Schmid (4), Oertel (1), Neckar Tor: Becker, Völkel Bericht: Lena