Liebe TSVler,
im letzten Jahr haben wir lange auf eine Bodenanalyse unseres Baugrund gewartet. Im direkt angrenzenden Baufenster unserer Ballsporthalle ist ein große Grube für ein Bauprojekt ausgehoben worden. Für den Bau ist auch das Grundwasser an der dortigen Stelle abgesenkt worden. Leider führte das zu der Auswirkung, dass auf unserem Baufeld die Bodengutachten nicht verlässlich durchgeführt werden konnte. Der Grundwasserstand ist jedoch so essentiell, dass wir hier keinen Abschätzungen oder Vermutungen folgen konnten, sondern Fakten brauchen. Ob das Grundwasser bei 3-4m oder 2-3m kommt, macht zwar nur einen Meter Unterschied, jedoch für den Bau einen sehr großen. Baut man die Halle "ins Wasser" sind umfangreiche Arbeiten an einer "Wanne" oder teilweisen Wanne nötig, die auch sehr kostenintensiv sind. Das wollen wir vermeiden.
Unsere Halle soll möglichst funktionell für die Ballsportabteilungen des TSV umgesetzt werden, jedoch schauen wir von Beginn an auf eine stramme Kostenkalkulation und sie ist für uns als Verein leitend. Ob eine Ballsporthalle dann in den Untergrund eingegraben wird oder aus Grundwassergründen nicht, ist für die Funktion der Halle erstmal unwichtig, nicht jedoch für die Kostensituation.
Deshalb konnte im vergangenen halben Jahr das Projekt nicht wirklich große Schritte voran machen. Die neuen Bohrungen finden nun in diesen Tagen statt, da das angrenzende Bauvorhaben insoweit abgeschlossen ist, dass wir jetzt verlässliche Grundwasserwerte bekommen können. Das ist essentiell!
In der Zwischenzeit haben wir aber keinen Winterschlaf gehalten, sondern haben den BLSV Förderungsantrag insoweit abgeschlossen, dass nur noch die Unterlagen zu den Kosten fehlen (die wiederrum mit der Bodenanalyse zusammenhängen) und hier sind wir große Schritte vorangekommen. Ebenso haben wir zusammen mit unserem Projektsteuerer eine andere Ausführungsversion der Halle entworfen, falls das Grundwasser an unserem Baufenster doch höher als erwartet liegt. In diesem Fall hätten wir mit unseren Fachplanern bereits einen Plan B in der Schublade, der die Kosten dann nicht übersteigen lässt.
Für Anfang März ist das nächste Projekt Jour Fix vorgesehen, dann mit einer Analyse des Bodengutachtens und mit weiteren großen Schritten zum Bau.
Der Gemeinderat hat in diesen Tagen den Haushalt verabschiedet. In Absprache mit der Gemeinde und Bürgermeister Alexander Greulich haben wir unsere Zuschüsse auf die kommende Zeit nach jetzigen zeitlichen Planungen verteilt. Die Gemeinde, der Bürgermeister und auch der Gemeinderat haben dies stets sehr kostruktiv unterstützt. Vielen Dank wiederholt an dieser Stelle!
Uns ist die Hallensituation natürlich bestens bewusst. Basketball, Handball, Tischtennis, Turnen - fast alle Abteilungen des TSV leiden unter großen Platzmangel und oft gibt es unschöne Wartelisten. Dennoch müssen wir als Verein ausführlich und seriös planen, um dann beim Bau keine Überraschungen zu erleben. Wir halten euch auf dem Laufenden!
TSV Hallenkommission
(Bild: Simulation Architekten BKS & Partner, München)