Handball Schulprojekt - doch was wird aus der Handball Geschäftsstelle?

Von am 16.10.2012 in Allgemein, Archiv

Kathrin Tischler ist nicht nur bei den Damen 1 in der 3. Bundesliga aktiv, nein sie ist auch die erste Absolventin des freiwilligen sozialen Jahres beim TSV Ismaning.
Ab 1. September trat sie ihre Stelle für die nächsten 12 Monate an, wird dabei von Irene Krecken und Wolfgang Maier als quasi "FSJ-Eltern" betreut.
Ihr erstes großes Projekt war in den letzten beiden Wochen ein großes Schulprojekt. 25 Klassen der Grundschulen in und um Ismaning wurden mit Handball betreut. Mit dabei Kathi Tischler und Manfred Königsmann, Trainer der weiblichen A-Jugend.

Die Ehrenamtlichen der Handballabteilung rufen seit 2 Jahren nach Hilfe. In den letzten Jahren ist leider im regelmäßigen Turnus eine enorme "Abnutzung" von Abteilungsverantwortlichen festzustellen. Anstoß von Alexander Novakovic vorallem deswegen eine eigene Handball-Geschäftsstelle einzurichten, wie sie andere Vereine und Abteilungen in unseren Größenordnungen schon längst haben. "Geredet wurde schon oft, seit fast 2 Jahren drehen wir uns hier im Kreis. Leider ist der TSV Vorstand nicht so schnell zu einer Umsetzung bereit, obwohl es finanziell eigentlich nicht hackt und ich sogar schon eine optimale Personalie bereit hätte", kritisiert Novakovic die Vereinsführung. Seit August hat sich 2.Vorstand Hans Günter Wittmann der Sache angenommen. "Er hat versprochen hier etwas Dampf in den Kessel zu bringen, ich glaube er sieht durch seine Kinder, wie groß der Workload alleine bei uns mittlerweile geworden ist," sieht auch Werner Feichtlbauer als Abteilungsleiter die Entwicklung.
Jedoch ist seit der letzten Berichterstattung von Mitte August bisher nichts passiert, obwohl
sich auch der Förderverein der Handballer diesem Ziel verschrieben hat und Wolfgang Maier als deren erster Vorsitzender nicht nur finanzielle Unterstüzung angekündigt. "Wir sehen auch, dass die Arbeitslast der Abteilungsleitung bei 26 Mannschaften, über 330 Jugendlichen und der 3. Bundesliga zuviel ist und haben auch eine Handball-Geschäftsstelle fest im Auge, die einen großen Teil der Verwaltungsarbeit abnehmen soll."

So können die Handballer nur erneut das Thema auf die Tagesordnungen bringen und hoffen, dass sie abermals nicht vertröstet werden. "Wir wollen zum neuen Jahr eine Handball Geschäftsstelle besetzen!"

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