Beim Spiel gegen den SVN Muenchen am letzten Sonntag zeigten die D-Jugend-Spieler des TSV Ismaning, dass man ein Spiel gewinnen kann, auch wenn die Leistung, gerade in der zweiten Spielhälfte, einiges an Luft nach oben bietet.
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Aber von vorne: Nach einem schnellen 2:2 ist im Anschluss über 5 Minuten hinweg kaum etwas passiert, beide Mannschaften erkämpften sich ihre Spielanteile, konnten vorne aber letzten Endes nicht punkten. Die Ismaninger schafften es danach immer wieder, Akzente zu setzen und beispielsweise über Bodenpässe zum Torwurf zu kommen. So erarbeiteten sich die Jungs zwischenzeitlich einen Vorsprung von immerhin 5 Toren (3:8) zum Halbzeitstand von 5:11.
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In der zweiten Halbzeit wurden die Nerven der mitgereisten Ismaninger Eltern etwas strapaziert: 8 Minuten schafften es die Isis nicht, zum Torerfolg zu kommen. Der Schlendrian hielt Einzug, ein ums andere Mal wurden ungenaue Pässe gespielt und oft unnötig eng beieinandergestanden. Die Gegner stellen ihre Abwehrspieler sehr weit vorne auf, fast an der Mittelfeldlinie. Der Erfolg dieser Massnahme zeigte sich in der Kombination mit der oben beschriebenen Ismaninger Nachlässigkeit auch beim Punktestand: Die Spieler vom SVN kamen über 8:11 auf 10:13 heran. Das dann auch noch ein zentraler Spieler der Isis nach einem Zusammenstoß mit dem Gegner nicht mehr weiterspielen konnte, hätte es wirklich nicht gebraucht.
Letztlich gerettet hat das Spiel dann die fortschreitende Spielzeit und einige von Rosi energisch ins Spielfeld gerufene „Hände hoch“ – gemeint war das Großmachen am Kreis zur Abwehr, was die Jungs auch ohne zu klagen machten. Wie macht sie dies nur?
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Der Sieg war letztlich nicht unverdient, aber einige verzweifelte Gesichter gab es bei den Eltern schon, zudem einige der Spieler bereits am Morgen bei dem Spiel der C-Jugend mit ausgeholfen hatten. Letztlich erhielten aber alle Spieler ihr Ticket, um wieder mit nach Hause genommen zu werden (was zwischenzeitlich auf den Rängen diskutiert wurde...)
Es spielten: Flo (Tor), Sebastian, Maximo (1), Johannes (6), Finn (2+2), Henry, Hannes (3), Justus, Philipp, Kjell, Raphael.
Bericht: Volker Braun
Fotos: Dörte Reiter
Und weil's so schön ist:
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