Schon bevor die Partie Ismaning gegen Innsbruck vergangenen Samstag angepfiffen wurde, waren sich die Gastgeberinnen bewusst, dass das Spiel kein Zuckerschlecken werden würde. Das Hinspiel in Innsbruck hatte man nur knapp gewonnen und zudem schienen die Österreicherinnen, die in letzter Zeit immer wieder Siege gegen zum Teil deutlich besser platzierte Mannschaften einfuhren, in guter Form zu sein. Entsprechend schwierig gestaltete sich auch der Start für die Damen II. In der Abwehr noch nicht ganz wach, im Angriff noch zu ungefährlich, und ehe man sich versah, lag man schon mit 4 Toren zurück. Der frühe Rückstand schien die Mannschaft glücklicherweise wachzurütteln. Mit verbessertem Angriffsspiel und einer stabileren Defensive vor einer starken Sabrina Busch im Tor kämpfte man sich mit einem 4:0-Lauf rasch wieder heran und schaffte sogar den Ausgleich. Da man jedoch zu keinem Zeitpunkt des Spiels die Anspiele an die starke gegnerische Kreisläuferin komplett unterbinden konnte, musste das Team trotz verbesserter Leistung einen 2-Tore-Rückstand zur Halbzeitpause hinnehmen.
Doch zwei Tore sind im Handball bekanntlich nichts, und entsprechend waren die Isis motiviert, die letzten 30 Minuten nochmal alles zu geben. Doch die Gäste aus Innsbruck hielten mit aller Kraft dagegen, und so entwickelte sich die zweite Spielhälfte zu einem offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Dennoch liefen die Ismaningerinnen stets ein bis zwei Tore hinterher. 5 Minuten vor Schluss schaffte man jedoch in einem letzten Aufbäumen noch einmal den Ausgleich, und dann - endlich, endlich - den Führungstreffer, die erste Führung im gesamten Spiel. Die letzten beiden Spielminuten wurden somit zum absoluten Nervenkrimi: Ausgleich Innsbruck, Führung Ismaning, und dann... leider nochmal Ausgleich Innsbruck. So trennte man sich nach einem hart umkämpften Spiel schließlich mit einem wohl für beide Mannschaften recht enttäuschendem, aber gerechten 29:29-Unentschieden.
So bitter das erneute Remis für die Isis auch zu schlucken war, hatte man doch viel Moral und Kampfgeist bewiesen und immerhin einen wichtigen Punkt gegen den direkten Tabellennachbarn geholt. Umso wichtiger wird es nun, dass sich die Mannschaft im nächsten Spiel gegen Ottobrunn gleich von Anfang an so kämpferisch präsentiert wie zeitweise gegen Innsbruck, um auch hier hoffentlich wieder zu punkten. Das Spiel findet am Samstag, 1. April, um 17.30 Uhr in Ottobrunn statt. Die Damen II freuen sich über jede Unterstützung!
Es spielten: Sabrina Busch (Tor), Roberta Weininger (6/2), Anna Hofferek (1), Sina Metzker, Marina Schwer (1), Michi Maier (3), Micha Tiesler (5), Manu Lombardo (2), Natti Jörges, Sybille Block, Kati Berger (8/1), Franzi Wittmann (3)