Nach einer sehr guten Vorrunde, die die weibliche A-Jugend mit dem ersten Tabellenplatz und 11:1 Punkten abgeschlossen hat, stehen die Isis unter den letzten 16 Mannschaften die um die deutsche Meisterschaft spielen. Es gibt deutschlandweit vier Vierergruppen, deren Mannschaften an zwei Spieltagen gegeneinander antreten. Dabei haben die beiden Erstplatzierten aus der Vorrunde einmal Heimrecht. Aus diesen Gruppen qualifizieren sich die ersten beiden für das Viertelfinale.
Die Ismaninger befinden sich in Ihre Gruppe in namhafter Gesellschaft mit der HSG Hannover-Badenstedt, dem Frankfurter HC und dem Buxtehuder SV (Heimrecht für die zweite Zwischenrunde am 31.1./1.2.2015).
Im ersten Spiel treffen die Isis auf die HSG Hannover-Badenstedt, dem letztjährigen deutschen Meister mit der weiblichen B-Jugend und damals bereits zu Gast in Ismaning. In ihren Reihen spielen unter anderem die Jugend-Nationalspielerinnen Mieke Düvel, Kathrin Pichlmeier und Isabell Dölle.
Weiter geht es am Sonntag mit der Partie gegen den Frankfurter HC. Der Handballclub aus dem Osten von Deutschland hat mit dem final4 zu kämpfen, welches mit dem Spieltag der Jugendbundesliga kollidiert. Da einige Spielerinnen bereits bei den Damen im Einsatz sind muss sich der Verein entscheiden, wo er mit der stärksten Mannschaft antritt. Unter anderem gehören dieser Mannschaft ebenfalls zwei Jugend-Nationalspielerinnen an, Yania Alfonso im Tor und Rückraumspielerin Maria Heinke.
Das dritte Spiel werden wir gegen den Buxtehuder SV bestreiten. Der Bundesliganachwuchs kann hier mit dem Ausnahmetalent Emily Bölk aufwarten. Die bei der U18-Weltmeisterschaft als wertvollste Spielerin ausgezeichnete Rückraumspielerin gewann mit ihrer Mannschaft die Silbermedaille. Weiter wurde sie in diesem Jahr mit dem Erhard Wunderlich Preis als beste Nachwuchsspielerin Deutschlands ausgezeichnet
Entscheidend für die Qualität dieser Mannschaft, die bei uns als Gruppensieger und Aspirant auf die Deutsche Meisterschaft gehandelt ist, sind aber nicht nur Emilie Bölk und die weiteren Jugend-Nationalspielerinnen Lea Rüther und Julia Herbst, sondern die hohe Leistungsdichte und – Qualität der gesamten Mannschaft, die fast unverändert seit Jahren zusammenspielen.
Damit wird deutlich, dass auf die Isis drei starke Gegner warten. Nur mit 100%iger Konzentration und vollem Einsatz können wir bestehen um eventuell noch eine Runde weiter zu kommen.
Wir hoffen auf lautstarke Unterstützung vom zahlreichen heimischen Publikum.