Nach den guten Leistungen in den beiden vorangegangenen Spielen zu Hause gegen die TG Landshut und beim TSV Lohr hatten sich unsere Jungs auch gegen den Gegner aus Schwaben viel vorgenommen. Der Aufwärtstrend sollte unbedingt fortgesetzt werden. Doch diesmal erwischte unsere Mannschaft – abgesehen von den ersten 20 Spielminuten – einen rabenschwarzen Tag.
Die Haunstettner Mannschaft begann sofort mit ihrer gewohnt schnellen Spielweise und setzte damit unsere Abwehr mächtig unter Druck. Nach 12 Spielminuten lag unser Team – trotz eines gehaltenen Siebenmeters von Franz Deimel – bereits mit 4:8 in Rückstand. Trainer Tom Eck reagierte frühzeitig mit der ersten Auszeit, um seine Jungs neu einzustellen. Dies gelang auch prompt. Die Abwehr bekam besseren Zugriff und unser Angriff verkürzte bis zur 19. Spielminute auf 9:11. Dies veranlasste den Trainer der Gäste, mit seiner Auszeit Veränderungen vorzunehmen, die zunächst aber nicht wirkten.
Denn im Anschluss konnten die Isis auf 10:11 verkürzen und kurz darauf hatten unsere Jungs bei einem Konter sogar die Chance auf den Ausgleich. Mit drei gegen eins ging es Richtung gegnerisches Tor, aber der Abschluss misslang. Was wäre wohl passiert, wenn in dieser 22. Minute der Ausgleich gefallen wäre? Das kann nur vermutet werden. Fakt ist: Ab diesem Zeitpunkt häuften sich die individuellen Fehler und hätte unser Torwart Josh Murgg nicht mehrfach glänzend reagiert, dann wäre derRückstand zur Halbzeit sicherlich noch höher gewesen. Beim Seitenwechsel stand es 12:16.
In der zweiten Hälfte des Spiels häuften sich allerdings die technischen Fehler und ungenauen Anspiele unseres Teams und die Haunstettner nutzten dies regelmäßig durch schnelle Konter. Dadurch vergrößerte sich der Rückstand bis zur 46. Minute auf neun Tore (17:26). Wieder sollte eine Auszeit von Trainer Tom Eck ein bisserl Ruhe bringen. Und auch in dieser Phase gelang zumindest eine Ergebniskorrektur – 8 Minuten vor dem Ende stand es nach vier Ismaninger Treffen in Folge nur noch 21:26. Nach einer weiteren Auszeit des Gegners gelang aber keine Ergebnisverbesserung mehr und das Spiel endete mit 24:33.
Als kleinen Wermutstropfen kann man hier festhalten, dass unser Angriff allein in der zweiten Hälfte insgesamt achtmal den Pfosten oder die Latte traf. So viele Chancen darf man nicht liegen lassen, wenn man eine Partie möglichst lange offen halten will.
Wie man gehört hat, tat diese Niederlage der anschließenden Weihnachtsfeier aber keinen Abbruch, denn dieses Fest war (wie jedes Mal) ein voller Erfolg.
Spieler: Joachim Murgg, Franz Deimel, Daniel Schappert, Tomasz Rolka, Ingemar Pohl (2 Tore), Christoph Kellner, Bernhard Wittmann, Maximilian Stumpf, Florian Nortz (7/3), Alexander Deimel (5), Daniel Dietrich, Christoph Bessler (5), Jan Geserer (2), Markus Mundl (3)
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