Herren 1 des TSV Ismaning unterliegt dem DJK Waldbüttelbrunn klar mit 20:32 Die Unterfranken sind m

Von am 28.09.2014 in Allgemein, Archiv
Vor der Analyse des Abendspiels am mittleren Wiesn-Wochenende müssen unbedingt ein paar Worte zu unserem gestrigen Gegner aus Unterfranken gemacht werden, die als „großes Kompliment“ verstanden werden sollen.
Auf der vereinseigenen Homepage des DJK steht als Saisonziel „Mittelfeld“ und der bereits im letzten Jahr erreichte hervorragende 2. Platz wird gar nicht erwähnt. Eine derart starke Leistung eines Gegners hatte unsere Mannschaft in der gesamten letzten Saison (abgesehen vom Auswärtsspiel beim Aufsteiger in Fürstenfeldbruck) nicht erlebt. Gründe für diese Feststellung gibt es gleich mehrere:

a) Der Kader ist – lt. Aussage unseres Trainers Tom Eck – qualitativ sehr hochwertig besetzt.
b) Die Waldbüttelbrunner konnten in der 16. bzw. 48. Minute fast die gesamte Mannschaft (5 von 6) wechseln und somit mit frischen Kräften ständig Druck ausüben und ein extrem hohes Tempo gehen.
c) Die Motivation dieser Truppe ist gewaltig – selbst bei einer 12 Tore-Führung in der 59. Minute wurde ein Angriff unseres Teams mit höchster Konzentration und (absolut erlaubter) sehr körperbetonter Abwehrarbeit geblockt.
d) Nach dem Schlusspfiff wurde dann kurz mit den Fans gejubelt und (bevor man ein verdientes Bier öffnete) sprach DJK-Trainer Kovacs bereits wieder mit zwei seiner Spieler und erklärte ihnen, wie in einigen Situationen besser agiert werden könnte.

So einen Auftritt hat man in Ismaning lange nicht gesehen. Wirklich großen Respekt für diese mannschaftlich geschlossene und vorbildliche Vorstellung, die wir neidlos anerkennen. Man wird dieses Team, wenn die Leistung weiterhin so gebracht werden kann, bestimmt auch zum Saisonabschluss ganz oben in der Tabelle finden.
Nun zum Spielverlauf:
Die Gäste legten los wie die Feuerwehr. Bereits nach 4 Minuten stand es 1:3 und dabei hatte unser Torwart Josh Murgg bereits vier Glanztaten gezeigt Bei einem Angriff der Waldbüttelbrunner wehrte er gleich drei Würfe hintereinander ab. Mit der schnellen Spielweise konnten wir leider – trotz aller Bemühungen – nicht mithalten und so stand es nach 10 Minuten 3:7 und beim (fast) kompletten Wechsel des Gegners dann 4:9.

In dieser Phase leistete sich der DJK zwar einige Fehlwürfe, aber den Isis gelang es nie, durch zwei Tore hintereinander den Rückstand zu verkürzen. Unser Trainer stellte nach Spielschluss fest, „dass wir uns viel zu oft in der robusten Abwehr festgelaufen hatten und darüber hinaus immer wieder technische Fehler machten“, die der Gegner zu Kontern nutzte. Zu allem Übel wurde man dann auch noch durch einen Kempa über drei Stationen Sekunden vor dem Halbzeitpfiff (8:15)vorgeführt.
Die Gäste ließen auch Anfang der zweiten Halbzeit nichts anbrennen und zwangen uns durch ihr aggressives Abwehrverhalten gleich wieder zu Fehlern. „Daran müssen wir unbedingt arbeiten“, sagte Trainer Tom Eck. Nach 40 Minuten stand es dann schon 12:24. Ab diesem Zeitpunkt kam Daniel Schappert ins Tor und konnte sich gleich einige Male auszeichnen. Über ein 14:27 gelang es in dieser Spielphase erstmals (als die Gäste zum zweiten Mal fast komplett wechselten) durch gute Deckungsarbeit dagegen zu halten, dreimal hintereinander einzunetzen und wieder auf 17:27 zu verkürzen. Zum Schluss stand es dann gegen einen übermächtigen Gegner 20:32. Bester Spieler bei den Ismaningern war Markus Neubauer, der 5 Tore erzielen konnte.
Trotzdem sollte uns dieses Spiel Auftrieb geben, denn die Unterfranken sind kein Maßstab und die Leistung unsere Teams war wesentlich besser, als noch vor 14 Tagen beim 1. Heimspiel gegen Coburg. Außerdem fehlen immer noch einige Spieler im Kader (Alex Deimel, Markus Mundl, Maximilian Stumpf).

Spieler:
Joachim Murgg, Daniel Schappert, Tomasz Rolka (1 Tor), Ingemar Pohl,
Christoph Kellner (4), Markus Neubauer (5), Bernhard Wittmann,
Benjamin Krämer (3), Florian Nortz (4/2), Daniel Dietrich (1), Markus Eberle (1), Christoph Bessler (1), Jan Geserer,
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