Es hat sich einiges verändert innerhalb der letzten zwei Jahre. In der vorletzten Saison, am 19.01.2013, besiegten die Ismaninger in einem Spitzenspiel der Landesliga Süd den damaligen HSG Kirchheim/Anzing in der „Hölle Süd“ noch mit 31:21. In der Vorrunde der aktuellen Saison konnten unsere Jungs gegen den neuformierten Aufsteiger, der nun SV Anzing heißt, zumindest noch den ersten Punkt der Saison in der eigenen Halle erringen. Doch im Rückspiel waren unsere Herren beim bis dahin nur um zwei Tabellenplätze besser postierten Gegner und daher zumindest noch potentiellen „Abstiegskonkurrenten“ chancenlos.
Eine Hauptrolle spielte bei der Heimmannschaft vor allem der Hallensprecher, der sowohl sein Team, als auch die Zuschauer vor und auch während der Partie richtig einpeitschte. Die Halle war an diesem Tag randvoll (Rekordkulisse 420 Zuschauer). Davon ließen sich nicht nur unsere Herren beeindrucken. Die Anzinger traten von Spielbeginn an mit einer sportlichen Aggressivität auf, der unsere Jungs nichts entgegenzusetzen hatte.
Der Verlauf der Partie in aller Kürze: Nur in der Anfangsphase war das Derby ebenbürtig. Nach knapp sieben Minuten stand es 3:3, doch danach kam der erste Einbruch unserer Mannschaft. Beim Stand von 4:9 nahm Trainer Tom Eck eine Auszeit und versuchte die Jungs neu einzustellen. Diese zeigte Wirkung. Von diesem Zeitpunkt an verlief das Spiel ausgeglichener und zur Pause stand es 11:15.
In den letzten Spielen war nach dem Seitenwechsel oftmals die beste Phase unserer Mannschaft. Doch an diesem Tag sollte einfach nichts passen. Die Anzinger waren nach der Pause sofort wieder spielbestimmend und erhöhten innerhalb von sechs Minuten auf 21:12. Nach der zweiten Auszeit des Trainers wurde dann endlich der stärkste Spieler des Gegners (Nr. 7 / Matthias Haberthaler / 8 Tore) in Manndeckung genommen um den Druck der Hausherren frühzeitig abzufedern.
Ab diesem Zeitpunkt konnte man den Gegner zu einer Vielzahl von Fehlern zwingen. Leider war aber das Spiel unserer Mannschaft an diesem Tag äußerst mäßig. Daher änderte sich in den letzten 20 Spielminuten am Rückstand nicht mehr viel. Dieser betrug ständig zwischen 7 und 11 Toren und bei der Schlusssirene stand ein 33:23 auf der Anzeigetafel. Somit – und so sollte man die weiteren Spiele auch sehen – kann man jetzt in aller Ruhe für die nächste Saison in der Landesliga planen.
Spieler:
Joachim Murgg, Franz Deimel,
Tomasz Rolka (1 Tor), Ingemar Pohl (1), Christoph Kellner (2), Markus Neubauer (5), Bernhard Wittmann (1), Benjamin Krämer, Florian Nortz (5), Alexander Deimel (2), Markus Eberle, Christoph Bessler (1), Jan Geserer (1/1), Markus Mundl (4)