Na also, es geht doch. Obwohl unser Herren-Team ersatzgeschwächt in dieses Spiel gehen musste (Christoph Bessler fiel wegen eines Kreuzbandrisses aus und Markus „Muldi“ Mundl konnte wegen einer Einblutung im Oberschenkel und einer Bindehautentzündung nicht spielen), kam eine famose „Jetzt erst recht-Reaktion“ und die Jungs um Trainer Tom Eck belohnten sich diesmal für ihren aufopferungsvollen Einsatz.
Das Spiel verlief in der ersten Viertelstunde absolut ausgeglichen (5:5). Die Abwehr stand sicher und bekam sofort mit der notwendigen Aggressivität einen guten Zugriff auf den Gegner. Dies war die perfekte Grundlage, um in der Folgezeit auch im Angriff ruhiger zu agieren. Nach der ersten Zwei-Tore-Führung (7:5) unseres Teams reagierte der Trainer der Gäste mit seiner Auszeit in der 20. Spielminute. Danach entstand eine brenzlige Phase in dieser kampfbetonten Partie, denn die Unterfranken glichen innerhalb einer Minute zum 7:7 aus. Doch wider Erwarten begannen jetzt die stärksten fünf Minuten der Isis und es gelang unserer Mannschaft, einen Vier-Tore-Vorsprung (11:7) herauszuarbeiten. Dieser Zwischenstand konnte auch bis zur Halbzeit (14:10) gehalten werden.
Unsere Gäste aus Rimpar standen schon nach sechs Minuten Pause wieder auf der Platte. Damit war allen Zuschauern klar, dass die zweite Halbzeit „ein heißer Tanz“ für unsere Truppe werden wird. Doch zunächst konnte der Vorsprung durch gutes Abwehrverhalten und konzentriert abgeschlossene Angriffe gleich gehalten werden (18:14). Durch zwei berechtigte Zeitstrafen innerhalb von fünf Minuten gelang es den Unterfranken dann aber bereits in der 41. Spielminute zum Ausgleich (20:20) zu kommen. Jetzt stand das Spiel auf des Messers Schneide. An dieser Stelle ein großes Kompliment an unsere Mannschaft: Sie kamen zurück und stemmten sich gemeinschaftlich und erfolgreich dagegen. Eine erneute Zwei-Tore-Führung (22:20) hielt bis zum 27:25. Auch eine Auszeit des Gästetrainers in der 56. Spielminute brachte keine Wende mehr und unser Team siegte verdient mit 28:26.
„Das war eine tolle Leistung der ganzen Truppe“, freute sich Trainer Tom Eck. Die Mannschaft und der Trainerstab bejubelten nach dem Schlusspfiff zu Recht dieses Ergebnis. Besonders erwähnenswert ist, dass Tomek Rolka mit sieben Toren von der Rechtsaußen-Position eine 100%-Quote erreichte.
Spieler:
Joachim Murgg, Franz Deimel,
Tomasz Rolka (7 Tore), Ingemar Pohl, Christoph Kellner (1), Markus Neubauer (2), Bernhard Wittmann (3), Benjamin Krämer, Maximilian Stumpf, Florian Nortz (7), Alexander Deimel (4), Markus Eberle, Dominik Pößl (1), Jan Geserer (3/3)