Nach der Winterpause empfingen die Herren 2 des TSV Ismaning den Tabellenzehnten,
PSV München, in der Hölle Süd.
Von der gefürchteten Weihnachts-Trägheit, die es am ersten Spieltag nach Weihnachten in jeder Saison aufs Neue zu überwinden gilt, waren die Isis am Sonntag, dem 10. Januar leider schwer betroffen. Nach einem knappen Monat ohne Training fiel jegliche Bewegung schwer…
Auch wenn der Gegner „nur“ auf dem zehnten Platz der Tabelle stand, auch wenn man mit einem selten vollen Kader in die Rückrunde startete, es hat auf Gut-Deutsch kaum etwas hingehauen. Bis Mitte der zweiten Halbzeit konnten sich die Ismaninger zwar mit einem Gleichstand von 24:24 über Wasser halten, von mehr als Hinterherrennen kann aber nicht die Rede sein. Früh schon hatte sich abgezeichnet, dass diejenige Mannschaft das Spiel gewinnen würde, die die Nerven behält. Gerade in so einem Spiel hätte es jener Gelassenheit bedurft, die sich die Isis bis vor Weihnachten in Spielen wie etwa gegen Allach 2 angeeignet hatten. An diesem Abend aber spielte man unsicher und lieferte sich selbst dem Gegner aus, durch mangelnde Laufbereitschaft und ausbleibende Kommunikation. Immer wieder geriet man in drei oder vier Tore Rückstand, bis sich die Mannschaft vom PSV nach mehreren erfolgreichen Gegenstößen in der zweiten Halbzeit endgültig absetzte und das Spiel schließlich mit 34:28 gewann.
So viel es auch zu meckern geben mag, es muss weiter gehen. In einzelnen Situationen war deutlich zu erkennen, dass die Herren 2 mit ihrem Kombinationsspiel, aber auch durch das Ausspielen individueller Stärken einiges ausrichten können. Um das langfristig besser umzusetzen, muss man jetzt aber erst mal wieder in den Trainingsfluss kommen. Es muss wieder füreinander Aufwand betrieben werden, damit sich die Stimmung bessern und die Nervosität der Selbstsicherheit weichen kann.
Es spielten:
Jordan (TW), Anschütz (TW), Herzog (1), Königsmann, Beck (5), Olivier (1), Weinke (1),
Sallehsari (4), Littman (8/3), Kellner (6), Düvel, Pfeuffer (2), Heim