
Alles begann am 24. Oktober, als auf der Homepage der Schwaben Hornets, auch bekannt als die Zweitliga-Damen des TV Nellingen, der Abschied von Vera Laipple bekannt gegeben wurde. Wenige Stunden später liefen die Drähte bei den Verantwortlichen der ersten Damen des TSV Ismaning heiß ... die Chance, eine Spielerin der Talentschmiede aus Ostfildern für sich zu gewinnen, wollte man sich bei den Isis nicht entgehen lassen.
Und genau diese Telefonate überzeugten die 20-jährige Rückraumspielerin: "Cool, dass ich angerufen wurde". Aber auch das ähnliche Spielsystem im Vergleich zu ihrem alten Verein, sowie die sehr guten Perspektiven für Vera persönlich wie auch für Ihre neue Mannschaft gaben am Ende den Ausschlag zu Gunsten der Ismaningerinnen.
Die Liste ihrer ehemaligen Vereine ist für die Neu-Münchnerin sehr kurz, denn sie spielte bisher ausschließlich in Nellingen, sei es in der (mittlerweile wieder aufgelösten) JSG mit Wolfschlugen oder später bei den Damen des TV. Jedoch bereits während ihrer Jugend traf sie auf zwei ihrer heutigen Mannschaftskolleginnen ... bei den Spielen um die Süddeutsche Meisterschaft in der Saison 2008/09 kreuzten sich die Wege mit Sophie Pramberger und Rosi Hascher, beide Male siegreich für die Studentin der Sonderschul-Pädagogik. Schon damals fiel ihr der TSV Ismaning und seine bayernweit herausragende Jugendarbeit auf, der erste Schritt war aus heutiger Sicht somit schon, zumindest unbewusst, getan.
Ein Jahr später folgte für die damals frisch volljährige Rückraumspielerin dann auch schon das Debut in der zweiten Liga, beim Spiel des TV Nellingen im Derby gegen die TuS Metzingen bekam sie ihren ersten Einsatz bei den Profis, weitere Kurzauftritte und sogar ein paar Tore folgten. Auch eine Saison später, ab dem Spiel der Schwaben Hornets gegen die damals ebenfalls noch in der 2. Liga spielenden Damen des SV Allensbach (mit Ex-Isi Laura Denk), war sie wieder dabei, musste sich aber dann Ende 2010 einem Kreuzbandriss geschlagen geben.
Mittlerweile wieder fit und voll einsatzfähig, möchte Vera Laipple in Ismaning wieder schnell zu ihren alten, für den TSV sehr wertvollen, Leistungen finden und somit ihren neuen Mitspielerinnen in der Bayernliga dabei helfen, möglichst lange in der Spitzengruppe zu bleiben. Natürlich muss sich die junge Aufbauspielerin erst vollständig in das Team der Damen1 integrieren, was aber bereits in den ersten Trainingseinheiten gut gelang, da sie sich schon jetzt bestens aufgenommen fühlt. Und mittelfristig sind ihre Ziele klar gesteckt, denn der "Aufstieg wär' schon geil"!