Isis belohnen sich nicht für gute Leistung

Von Manfred Königsmann am 27.09.2015 in Allgemein, Archiv

Am zweiten Heimspieltag der Saison stand mit dem HSV Bergtheim nicht unbedingt der einfachste Gegner auf dem Programm, da sie wieder mit zu den Meisterschaftskandidaten zählen. Allerdings hatten auch diese krankheits- und berufsbedingt einige Ausfälle zu verkraften, so dass es möglich sein sollte, die Niederlage aus dem letzten Auswärtsspiel vergessen zu machen.

In der ersten Hälfte konnte sich keine der beiden Mannschaften bedeutend absetzen. Bis zum 6:7 konnten die Isis immer wieder ausgleichen, ehe sie dann selbst mit einem Tor in Führung gehen konnten. Bergtheim nahm dann wieder das Heft in die Hand und ging mit 10:12 in Führung, was die Isis kurz vor der Halbzeitsirene auf 11:12 noch verkürzen konnten.

In der zweiten Halbzeit fast das gleiche Bild. Ein Spiel auf Augenhöhe mit einer Tordifferenz von nicht mehr als zwei Toren. Nach 58 Minuten waren es die Isis, die mit 24:22 in Führung lagen und alle Chancen hatten, das Spiel für sich zu entscheiden. Wer jetzt glaubte, dass die angeschlagenen Bergtheimerinnen resignieren würden, der wurde getäuscht. Nicht nur, dass Bergtheim den Ausgleich schaffte, 35 Sekunden vor dem Spielende gingen diese mit 24:25 in Führung. Die letzte TimeOut-Möglichkeit vom Trainerduo Schwer/Königsmann wurde genommen um danach mit einem siebten Feldspieler zumindest einen Punkt in der „Hölle Süd“ zu behalten. Leider fand der Ball nicht mehr den Weg in das Bergtheimer Tor, so dass die Gäste die Punkte aus Ismaning entführen konnten.

Fazit: Die Spielweise der Isis befindet sich in aufsteigender Form. Jetzt geht es darum, das auch in zählbare Ergebnisse umzuwandeln. Die nächste Chance dazu ist die Pokalrunde am kommenden Samstag in Palzing.

Es spielten:
Elisabeth Gschwendter & Janine-Jennifer Völkel (beide Tor), Elena Khode, Kathrin Tischler (4), Lisa Frank (2), Kathleen Braun (1), Melanie Leitl (1), Stephanie Oberhuber (3), Helena Lorenz, Claudia Schöffbeck, Franziska Lang, Marina Schwer (8/3), Kirsten Walter (3), Franiska Benick (2)


Bericht von Janine-Jennifer Völkel

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