Isis schlagen sich wacker bei inofizieller bayerischer Meisterschaft

Von am 04.09.2013 in Allgemein, Archiv
Wer ist die Nummer Eins in Bayern im Damen-Beriech? Diese Frage war bisher schwer zu beantworten, da aufgrund der Ligen-Einteilungen des DHB nie alle bayerischen Mannschaften in einer 3. Liga gegeneinander spielten. Doch nun hatten sich alle bayerischen Drittliga-Teams der vergangenen und neuen Saison zusammen geschlossen, um die Antwort zu finden - in einem äußerst hochklassigen Vorbereitungsturnier. Leider sagte Regensburg am Turniertag kurzfristig ab, so dass mit Sulzbach (Unterfranken, bei Aschaffenburg), Haunstetten, Bayernliga-Meister und Aufsteiger Gröbenzell, so wie dem TSV Ismaning noch vier Mannschaften an diesem von den Sulzbachern toll organisierten Event teilnahmen.
Für die neu formierte junge Ismaninger Truppe stand der Test schon von Beginn an unter keinem guten Stern, musste sie doch auf Rosi Hascher verzichten (Hochzeit im Familienkreis). Zuvor hatte schon Ulla Wahler ihren vorrübergehenden Abschied vom Handball bekannt gegeben, die Realschul-Referendarin muss das kommende Schuljahr in Regensburg unterrichten, deshalb legt sie eine handballerische Pause ein. Als wäre das nicht genug, verletzte sich Isabel Dulias gleich zu Beginn des ersten Spiels und konnte im restlichen Turnierverlauf nicht mehr eingesetzt werden. Mittlerweile aber gab es Entwarnung.


Trotzdem verlief die erste Hälfte der Premierenpartie gegen Ausrichter Sulzbach ganz nach dem Geschmack der neuen Trainerin Aniko Keczko, die Isis führten zwischenzeitlich mit 13 zu 7 ehe die Gastgeberinnen verkürzen konnten. Im zweiten Durchgang lief dann nicht mehr so viel zusammen, Sulzbach drehte das Spiel, gewann noch mit 26:22.

Dann kam es zum Aufeinandertreffen mit Lokalrivalen Gröbenzell, der sich in der Sommerpause quantitativ und qualitativ verstärken konnte. Das bekamen die Isis vor allem in den ersten 15 Minuten zu spüren, zur Halbzeit lag man mit zehn Treffern zurück, dann kämpfte man sich aber wieder heran, verlor aber trotzdem mit 21:26.

Im dritten und letzten Duell hieß der Gegner Haunstetten, in der letzten Saison eines der besten Teams der 3. Liga Süd. Zu Beginn lag der TSV sogar mit 5:2 vorne, doch dann übernahm Haunstetten das Kommando, ohne sich großartig absetzen zu können. Bis zum 16 zu 17 leisteten die Ismaningerinnen großen Widerstand, dann waren die Akkus leer, nach 30 Minuten hieß es 18:22 aus Sicht der Isis.

Gegen starke Gegner reichte es also nicht zu einem Punktgewinnen, trotzdem kann der TSV aus dem Auftritt Mut schöpfen für die Bayernliga-Saison, wenn es dann gegen etwas kleinere Kaliber geht: "Es gibt, gerade in der Abwehr noch viel zu tun. Im Angriff waren tolle Aktionen zu sehen aber die Leistung ist noch zu schwankend", lautete das Fazit von Teammanagerin Beate Königsmann.

Für den TSV trafen: Keczko 12, Schweinsteiger 8, Oberhuber, Frank beide 7, So Pramberger, Sa Pramberger, Berger alle 6, Braun 3, Walter, Lang, Königsmann alle 2

Bericht von Jonas Wahler
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