Nach der hohen Niederlage am letzten Heimspieltag hatte die Zilch-Truppe sich für dieses Wochenende gegen den Tabellenfünften, den TuS Prien einiges vorgenommen. Mit einer spielerisch besseren Leistung erhofften sie sich sogar einen Punktgewinn. Zu Spielbeginn waren die Gäste aus Ismaning auch die eindeutig bessere Mannschaft. Eine kollektive Abwehrleistung lies in den ersten 15 Spielminuten lediglich ein Gegentor zu und auch ihr Offensivspiel überzeugte. Dann jedoch kam die Wende. Beim Spielstand von 1:6 nahm der gegnerische Trainer eine Auszeit und den Isis damit den Wind aus den Segeln. Die Isis waren nicht mehr die Mannschat, die noch zu Beginn auf dem Spielfeld stand und katapultierte sich durch überhastete Torwürfe und zu viele Ballverluste immer weiter in den Rückstand. Dennoch verloren die Gäste das Ziel nicht aus den Augen und blieben dran. Durch einen erfolgreich verwandelten Strafwurf konnte man den Abstand wenigstens auf ein 9 zu 8 verkürzen und ging voller Hoffnung in die Halbzeitpause. Verloren war noch lange nix. Nach der Halbzeitansprache des Trainers wollten sich die Isis durch mehr Kampfgeist doch noch einen Punkt sichern, zeigten dieses Vorhaben jedoch nicht auf dem Spielfeld. Gleich nach dem Wiederanpfiff zog der TuS mit vier Toren in Folge davon und entmutigte somit anscheinend den TSV. Die Isis reagierten in der zweiten Spielhälfte zwar noch mit einer 5:1 Manndeckung, diese hätte jedoch schon zu einem früheren Zeitpunkt erfolgen müssen. Bis zum Ende der Begegnung wurde zwar auf Seiten der Ismaninger noch etwas kämpferischer Einsatz gezeigt, jedoch eindeutig zu wenig, um einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Mit dieser 22:13 Niederlage befinden sich die TSVler jetzt mitten im Abstiegskampf. Kommendes Wochenende hat der TSV spielfrei. Weiter geht es dann am 12. März gegen den TSV Unterhaching II, der einen Tabellenplatz vor den Isis steht. Bei dieser Begegnung ist ein Sieg sozusagen Pflicht, um einen bevorstehenden Abstieg noch irgendwie zu vermeiden. Beim nächsten Spiel dürfen die Isis das Ruder nicht so leichtfertig aus der Hand geben und auch mal 60 Minuten am Stück ein angriffsstarkes Spiel zeigen. Dass der TSV Handball spielen kann, haben sie am vergangenen Wochenende schon gezeigt auch, wenn es da nur 15 Minuten waren. Für den TSV spielten: Karin Wagner (Tor), Irene Krecken, Andrea Merthan (2), Simone Schörösch (5), Gabi Krabichler, Birgit Blauschies, Sandra Blobner (2), Jana Wichmann, Renate Ott, Romy Ganer, Elisabeth Sureck (3/1). Text: Simone Schörösch / Elisabeth