Hoch motiviert ging man in die Begegnung gegen den Tabellenzweiten Grafing, wollte man doch die in den letzten Spielen gezeigte Leistung auch gegen einen starken Gegner zeigen.
Es zeigte sich jedoch, dass die Ferienpause den Spielrhythmus unterbrochen hat und man vor starken Gegnern zu viel Respekt hat. Von Beginn an spielte man ohne Selbstvertrauen, verschob in der Abwehr zu langsam und auch im Spiel nach vorne war man zu langsam und vor allem ohne Ball zu statisch. So konnte Grafing schnell auf 4 Tore davon ziehen, ehe man sich darauf besann den Ball laufen zu lassen und schneller zu spielen, so dass nunmehr Grafing den Vorsprung nicht weiter erhöhen konnte und das Spiel jetzt ausgeglichener war. Als Grafings beste Spielerin, Helena Lettl, kurz vor der Halbzeit die rote Karte sah und Grafing dadurch zunächst geschockt war, konnte man bis zur Pause den Rückstand auf 2 Tore verkürzen. Auch nach der Pause versuchten nun die Isis sich durch aggressivere Spielweise heranzukämpfen, was zunächst auch gelang, vor allem durch schöne Tore von Lara. Nun hatte sich jedoch auch Grafing auf das Spiel ohne ihre Spielmacherin eingestellt und immer wieder gelang es vor allem der Nummer 14 durch die Ismaninger Abwehr durchzubrechen, die an diesem Tag einfach zu behäbig war. Gleichwohl gelang es den Isis durch Kampfgeist und eine aufopferungsvolle Sophia Krabichler auf Vorne Mitte -immer wieder heranzukommen. 5 Minuten vor Schluss bot sich durch einen Siebenmeter und einen Konter die Chance zum Ausgleich für Ismaning, beide Möglichkeiten wurden jedoch durch einen schwachen Abschluss vertan. So gelang es nicht, noch einmal auszugleichen und in Führung zu gehen, so dass am Ende eine 21 : 19 Niederlage verbucht werden musste. Hier wäre trotz der fehlenden Lotta, Mona und Alexandra mehr drin gewesen. Vielen Dank an Kaja und Lea fürs Aushelfen.
Es spielten: Vroni Wittmann und Lea Maier (Tor), Kaja Bockholdt 6/3, Amelie Wulff 2/1, Lara Wittmann 5, Elena Huber, Alexandra Blask 1, Sophia Krabichler, Sara Lutz, Tamara Milutinovic 2, Yara Linke, Luisa Müller 1
Text: Petra Wittman - Klaus Krecken