Das war die klare Ansage der Trainerin zu Spielbeginn. Somit konnte keiner sagen, er hätte es nicht gewusst. Aber ein Schritt nach dem anderen.
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Um 08:15 am Sonntagmorgen war Treffpunkt in der in orange gehaltenen Garchinger Halle zum Derby zwischen dem VfR Garching und dem TSV Ismaning. Vereinzelt sah man vor allem bei den Eltern noch müde Augen, den Spielern hingegen schien das frühe Spiel nichts auszumachen. Der Kader der Ismaninger bestand aus 14 Spielern, der der Garchinger aus 9. Damit war klar, dass nicht alle Spieler die ganze Zeit spielen können, das war aber zu verschmerzen, denn ein Teil der Spieler half bereits beim gestrigen C-Jugend-Spiel in Deggendorf aus.
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Dem aktuellen Platz als Tabellenführer angemessen begannen die Isis direkt mit 5 Toren in Folge. Die Serie wurde dann durch ein Gegentor unterbrochen, dann aber direkt zum 1:9 Halbzeitstand fortgesetzt. Die Spielleistung der ersten Halbzeit war in Ordnung, war aber auch weit davon entfernt, als gut bezeichnet zu werden. Es gab doch (zu) viele eigene Fehler, einzelne Elternteile stellten fest, dass wie in vorherigen Spielen der Saison inflationär viele Bodenpässe zum Einsatz kamen. Diese können Sinn machen, wenn sie gezielt und platziert eingesetzt werden. Wenn man aber eine Distanz von 1m zum Mitspieler hat, sind sie nicht immer das ideale Mittel der Wahl.
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In der Spielpause war ausreichend Zeit, den Ausfahrmechanismus der Garchinger Tribüne zu ergründen. Einige Väter knieten interessiert am Boden, um herauszufinden, ob die Tribüne tatsächlich herausgefahren werden kann oder nicht. Ohne den Einsatz von Fäusten (und dem schlagenden Argument von Petra, dass der Vorhang, der die Halle in zwei Hälften teilt, nur heruntergefahren werden kann, wenn die Tribüne nicht im weg ist) einigte man sich dann darauf, dass die Tribüne auch in der Wand verschwinden können muss, q.e.d.
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Die zweite Spielhälfte unterschied sich kaum von der ersten. Schön war, dass es die Partie erlaubte, auch die jüngeren Spieler einzusetzen, die teilweise noch E-Jugend spielen dürfen. Ohne Maximalleistung und unter häufigem Auswechseln endete die Partie dann für die Ismaninger mit einem ungefährdeten 5:20. Der Ansage der Trainerin, dass jeder Spieler mindestens ein Tor werfen müsse, folgten nicht alle Spieler.
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Es spielten: Flo (Tor), Sebastian, Julian, Maximo, Johannes (5), Finn (5), Henry (3), Hannes (3), Justus (1), Philipp (1), Kjell, Sebastian D (1), Raphael, Maxi (1),
Bericht: Volker Braun
Fotos: Dörte Reiter
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