3.750 insgesamt gefahrene Kilometer, 3 Minibusse, 5 Fahrer, 6 enthusiastische Fans, unzählig viele verlorene Nerven, 10 Spielerinnen, 1 Trainer, 3 2-Minuten Strafen, 1 gelbe Karte, 23 erzielte Tore, 20 Gegentore, 2 Punkte und auf der Rückreise ganz viel Glück, dass wir vor dem Schneechaos gesund zu Hause waren.
So lässt sich das Wochenende in nackte Zahlen zusammenfassen.
Die Ismaninger A-Jugend, die zusätzlich bei den Damen spielt, reiste mit der Damen-Mannschaft über Friesenheim nach Tönisvorst und erreichte Krefeld am Samstagabend so gg. 21 Uhr, während die Spielerinnen, die Haunstetten in Erlangen unterstützen, erst nachts um 2 im Hotel ankamen.
Den besseren Start im Spiel erwischten eindeutig die Spielerinnen der Turnerschaft St. Tönis und führten in Minute 10 mit 4:2 Toren. Die IsarDevils brauchten einige Zeit, bis sie ins Spiel fanden. Während die Abwehr wie eine schwarz-gelbe Wand stand und die Bälle, die durchgingen, bei den Torhüterinnen ihren Meister fanden, gingen im Angriff viele Bälle verloren oder die Devils ließen viele Chancen ungenutzt liegen. Erstmals in Minute 19 beim Stand von 6:7 konnten die Madln aus Ismaning die Führung übernehmen und diese bis zur Halbzeit auf einen Stand von 8:11 ausbauen.
In der zweiten Spielhälfte zeigten die IsarDevils, dass sie in der Partie sind und bauten in den ersten 5 Minuten durch eine überragende Abwehrleistung und schöne Abschlüsse im Angriff, den Vorsprung auf 9:14 aus. In den darauffolgenden, durchaus 20 turbulenten Minuten behielten die Devils, trotz allen Irritationen, die auf der Platte verursacht wurden, die Nerven und gaben die Führung nie aus der Hand. Zwar konnten die Madln aus Tönisvorst immer wieder verkürzen, aber niemals ausgleichen. Klug gewählte Auszeiten unterbrachen so mache Aufholjagd, beruhigten die ein oder andere Situation im Spiel und gaben den IsarDevils Zeit zum Durchschnaufen. In Minute 57 wurde der Endstand auf 20:23 für die IsarDevils gestellt, die das Spiel in Unterzahl beenden mussten.
Mit dem Schlusspfiff brach unendlicher Jubel bei den Spielerinnen, dem Trainer und den Fans aus, denn dieser Sieg war ein hartes Stück Arbeit.
Es spielten - Elsa, Hanna, Anais, Romy, Leo, Romy, Kathi, Lara, Fiona, Mesi
Die Bank - Flo