KRIMI IN REGENSBURG der weiblichen C-Jugend

Von Sven Leonhardt-Schuster am 19.10.2019 in Jugend, wC Jugend

Letzten Samstag bestritt das Team des TSV Ismaning ihr zweites Auswärtsspiel in Regensburg gegen die Mädels vom ESV 27 Regensburg.
Das gesamte Spiel war für die mitgereisten Eltern und Fans ein einziger Krimi! Die Mädels der Isis machten es von der ersten bis zur letzten Minute extrem spannend...
In den ersten Minuten schlugen sich die Isis ziemlich gut. Es ging hin und her bis zum 4:4. Die Abwehr der Isis schaffte es jedoch nicht eine Spielerin der Regensburger in den Griff zu bekommen. Nebenbei bemerkt ist diese Spielerin eine der besten ihres Jahrgangs in Bayern. Bei dem Spielstand von 8:4 für Regensburg, bereits nach 10 Minuten, nahm das Trainerteam der Isis das erste Timeout. Die Auszeit tat den Spielerinnen gut. Die Jagd ging weiter und die Mädels schafften es, dass der Gegner in der 17. Minute eine Auszeit nehmen musste, weil aus dem 4-Tore Rückstand ein Unentschieden wurde (9:9). In der 19. Minute gab es etwas Unruhe als Amelie verletzt das Feld verlassen musste. Das hat die Ismaninger Mädels scheinbar eingeschüchtert und führte dazu, dass die Isis mit einem 3-Tore Rückstand (14:11) in die Halbzeit gingen. Die ersten fünf Minuten der 2. Halbzeit gehörten leider wieder dem Gegner und aus den 3 Toren wurde plötzlich ein 6-Tore Rückstand. War die Entscheidung damit gefallen?

Als wäre ein Turbo eingeschaltet worden legten die Isis los. Ab Minute 32 kämpfte sich die Mannschaft mit einem schnellen Spiel nach vorne Tor um Tor heran. Toll war es zu sehen, dass die Mädels konditionell dem Gegner überlegen waren und mittlerweile auch die Abwehr immer besser harmonierte. Aus den 6 Toren Abstand machte das Team binnen 4 Minuten einen Abstand von nur noch 2 Toren und wieder war alles möglich. Entnervt nahm der Gegner seine Auszeit. Dies verunsicherte das Team des TSV Ismaning keineswegs und kurz bevor die Spielzeit auf Minute 40 sprang hatten die Isis ein Unentschieden erreicht - ein Nervenkrieg begann und die Mädels machten weiter Dampf. Mittlerweile hatte man die beste Spielerin des Gegners besser im Griff, was dazu führte, dass wir nach 44 Minuten sogar zum ersten Mal mit 23:24 in Führung gingen - Wahnsinn!

Durch eine kämpferische, konzentrierte und charakterstarke Leistung des Teams, ergänzt mit einem hohen Tempospiel bis zur letzten Sekunde, behielten die Mädels bis zum Ende die Führung bei und bescherten den Zuschauern in den letzten Minuten mit einem knappen Tor-Abstand fast ernsthafte Herzbeschwerden.
Als beim Stand von 27:28 der erlösende Schlusspfiff kam, war die Erleichterung und Freude bei Spielerinnen, Trainern und Eltern riesengroß.

Bemerkenswert war, dass sich das Team trotz eines großen Rückstands nie aufgegeben hat und zeigte, dass es in der Landesliga Nord angekommen ist. Macht weiter so und glaubt an Euch!
Gespielt haben: Amelie (5/2), Anna, Elena (5/2), Enna (6), Katja (Tor), Lena (6), Malin, Maya, Mira (5), Tatjana, Violeta (1).

Bericht: Irena Krizanac

 

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