Die Ismaningerinnen unterlagen im Derby gegen den ASV Dachau knapp mit 25:26.
Im hart umkämpften Spiel wurden die Damen letztlich nicht für ihren Einsatz belohnt.
Dabei startete alles so vielversprechend. Dachau gab sich in den ersten Minuten verunsichert, war sichtbar mit der offensiven Deckung der Gastgeberinnen überfordert. Ismaning konnte aber trotz zahlreicher Chancen erst in der 6. Minute das erste Tor erzielen. Dachau war trotz weniger Torchancen konsequenter und konnte sich auf 1:3 absetzen.
Ab diesem Zeitpunkt war Ismaning im Zugzwang. Doch trotz schön herausgespielter Tore ließen die Dachauerinnen den Vorsprung nicht schrumpfen. Sie konnten ihn sogar bis auf 4:8 ausbauen.
Mit Geduld und Wille kämpften sich die Ismaninger Damen aber wieder heran. Angriff um Angriff rissen sie Löcher in die sonst so stabile Deckung Gäste. Dachauer Trainer Bernhard Karg musste schließlich in der 25. Minute die Auszeit nehmen als der Ausgleich zum 13:13 fiel.
Mit einem Stand von 15:16 ging es in die Kabinen.
Nach der Halbzeit war für die Isis klar dieses Spiel unter allem Umständen für sich entscheiden zu wollen. Der Ausgleich fiel bereits in der 31. Minute. Aus einer starken Abwehr heraus schaffte man es sogar, sich auf zwei Tore abzusetzen.
Doch Dachau hielt dagegen und konnte bereits in der 39. Minute wieder zum 19:19 ausgleichen.
Beide Mannschaften mobilisierten noch einmal alle Kräfte. Es war ein Kampf auf Augenhöhe in dem wie Trainer Manfred Königsmann schon in der Halbzeit ankündigte "Nuancen den Sieg ausmachen". Keine Mannschaft konnte sich bis vor Schluss auf mehr als ein Tor absetzen. Ismaning hatte noch einmal die Chance den Vorsprung zu vergrößern als 7 Minuten vor Schluss Dachau in Unterzahl war. Doch statt diese Situation auszunutzen bekamen die Damen zwei Tore ohne selbst erfolgreich zu sein. So stand es in der 56. Minute 23:24.
Ismaning schaffte es nicht auszugleichen und lag in der 59. Minute immer noch mit einem Tor zurück. Dachau war im Ballbesitz doch konnten die Isis 15 Sekunden vor Schluss den Ball gewinnen. Die Chance zum Ausgleich wurde den Ismaningerinnen aber wieder genommen, da bereits die Timeout Karte der Dachauer zuvor am Kampfgericht lag. Trotz letzter Versuche blieb der Ball in den letzten Sekunden im Besitz der Dachauer die so nach einem spannenden Spiel am Ende mit 25:26 die Überhand behielten.
Bereits in zwei Wochen steht möglicherweise ein erneutes Aufeinandertreffen mit dem ASV Dachau im letzten Turnier vor dem Final Four des BHV Pokals auf dem Plan. Fest steht schon jetzt: Sollten sich Ismaning und Dachau Finale gegenüberstehen haben die Damen noch eine Rechnung offen.
Es spielten:
Elisabeth Gschwendter, Janine Völkl (beide im Tor)
Franziska Stumpf, Leni Braun (5), Steffi Oberhuber (2), Patrizia Filz, Helena Lorenz (2), Claudia Schöfbeck (2), Franzi Lang (9), Kiki Walter (2), Franzi Benick, Rosi Hascher (3/2)
Es fehlten: Lisa Frank, Marina Schwer
Bericht von Franzi Lang