| Wiedergutmachung hatten sich die Männer um Kapitän Markus Mundl vor dem Auswärtsderby beim ASV Dachau groß auf ihre Fahnen geschrieben. Wiedergutmachung für die schlechte Leistung am letzten Wochenende gegen den TSV Herrsching und die damit einhergehende erste Heimniederlage seit mehr als einem Jahr. Und ebendiesen Vorsatz merkte man dem Team auch ab der ersten Minute an. |
| Defensive packt entschlossen zu „Heute hat der Einsatz und der Wille wieder gestimmt! Wir haben hinten gut geschoben und jeder hat dem anderen geholfen. Auch wenn noch lange nicht alles gestimmt hat, war das heute wieder eine ordentliche Defensive auf der wir unser Tempo nach vorne aufbauen können.“ zeigte sich Tom Eck sichtlich zufriedener als noch vor Wochenfrist. Und auch der Angriff zeigte sich wieder in besserer Form. Immer wieder fand man die richtigen Lösungen für alle Aufgaben die der ASV den Isis stellte. |
| Kurzer Einbruch in der Mitte der 1. Halbzeit Gestützt auf den Defensivverbund um Flo Bamberger und Jan Geserer, die den Gastgebern mehr als nur einmal im 1 gegen 1 oder mit gutem Blockspiel den Torabschluss versagten, konnte die Offensive angetrieben von Lukas Donaubauer und Debütant Chris Schmalz über Tempo und schnelles Spiel die Abwehr des ASV ein ums andere Mal überwinden. Nach dem 1. Tor der Gastgeber zog der TSV an und startetet einen 4:0-Lauf. „Leider haben wir wieder zu viele Gelegenheiten ungenutzt gelassen. Das kann sich in engeren Partien rächen.“ hatte Eck dann doch noch etwas Kritik an seiner Mannschaft. Die Dachauer steckten jedoch nicht auf und konnten über ein 6:6 und 9:9 (26.) jeweils egalisieren. Zur Halbzeit ging man mit 10:12 in die Kabine. |
| Nächster Rückschlag oder die Seuche mit dem Knie Auch wenn die Stimmung aufgrund der wiedererkämpften Führung zur Halbzeit eigentlich gute hätten sein können, so wurde der erste Durchgang doch von der nächsten Knieverletzung eines Isis getrübt. Markus Mundl war bei einem sehenswerten Treffer mit dem ASV-Keeper kollidiert und hatte sich dabei das Knie verdreht. „Wir wissen noch nicht, wie schlimm es wirklich ist, aber es sieht – ähnlich wie bei Alex Deimel in der Vorwoche – leider nach einer größeren Sache aus.“ konnte man nach dem Spiel vernehmen. Nichts desto trotz oder vielleicht auch gerade deshalb wollte man das Spiel im zweiten Durchgang erst gar nicht mehr anbrennen lassen. Mit einer konzentrierten Leistung setze man sich über ein 13:20 erstmals deutlich ab. Und auch der häufig gebrachte 7. Feldspieler der Gastgeber konnte nicht den erwünschten Erfolg bringen. Die Mannschaft von Tom Eck ließ sich den am Ende ungefährdeten 25:30 Sieg nicht mehr nehmen. Wir Wünschen Muldi viel Glück und eine schnelle Genesung! |
| Schon am kommenden Wochenende gilt es, die gezeigten Leistungen im Heimspiel gegen den TSV Friedberg II zu bestätigen und eine neue Heimserie zu starten. |
| Aufstellung (Tore / davon 7m) Imhof, Zimmermann (beide Tor) Rolka (3), Donaubauer (5), Prottung, Langer (6), Stoiber (2), Stumpf, Teschner, Lauer (3), Bamberger (5/2), Geserer (1), Schmalz (3), Mundl (2) |