Landesliga Süd | TSV-Herren behalten bei 28:25 gegen Immenstadt die Oberhand

Von Herren1 am 14.02.2017 in Allgemein, Archiv

Kaum aus dem Allgäu zurück stand auch schon das nächste Kräftemessen mit einem Team aus dem Süd-Westen Bayerns auf der Tagesordnung. Diesmal jedoch sollte der Gegner zu Gast in der Hölle Süd sein.
Bereits das Hinspiel gegen den TV Immenstadt, bei dem mit Benni Krämer auch ein alter Bekannter das grüne Trikot überstreift, waren die Männer von Tom Eck lange gefordert gewesen. Erst in Halbzeit zwei konnte man sich damals entscheidend gegen das von der Achse Savlovschi/Serban geprägte Team durchsetzen.
Und so sollte es auch an diesem Samstag kommen.

Abschlussschwäche und Fehler in der Defensive
Wie bereits in den vergangenen Wochen zeigte sich auch diesmal in Hälfte eins ein immer wiederkehrendes Bild: In der Offensive wurde teils überhastet agiert, teils wurden beste Chancen einfach liegen gelassen. Zu allem Überfluss musste man auch recht früh auf Dominik Langer verzichten, der nach einem harten Zusammenprall mit der Immenstädter Deckung mit blutüberströmter Nase das Feld verlassen musste.
In der Abwehr wiederum bekam man zwar die beiden Hauptangreifer Savlovschi und Serban im Rückraum und am Kreis gut in den Griff, war dafür aber nicht in der Lage, die übrigen Immenstädter genug zu kontrollieren. Selbst eine offensive Deckungsvariante, die den Spielfluss der Gäste stören sollte verpuffte. So verabschiedete man sich mit einem 13:15 Rückstand in die Pause.

Deutliche Worte zur Pause
Die deutlichen Worte von Tom Eck in seiner Pausenansprache schienen beim Team angekommen zu sein. Mit dem 18:18 fiel in der 38. Minute der erste Ausgleich. Angetrieben von einem Starken Yannick Teschner, der nun die Königsposition alleine bestreiten musste, konnte man nun das Spiel immer besser kontrollieren. Über ein 27:23 setzten die Isis immer weiter ab. Dem TVI gingen zusehends die Luft und auch die Alternativen aus.

„Kein Schönheitspreis“
„Einen Schönheitspreis gewinnen wir damit zwar nicht, wichtig war aber, dass wir beide Punkte in der Hölle Süd behalten haben!“ gab Coach Eck am Ende eine versöhnliche Bewertung ab.
Wie Wertvoll der 28:25-Heimerfolg war zeigte sich beim Blick auf die Tabelle. Der TSV Simbach schlägt den Tabellenführer Ottobeuren und so ist die Spitzengruppe der Landesliga Süd wieder ganz eng zusammengerutscht.

Das kommende Wochenende ist für die Isis spielfrei. So kann die ein oder andere Blessur auskuriert und etwas intensiver an der Feinabstimmung für die kommenden Wochen gefeilt werden. Das wird auch nötig sein, denn die nächsten Gegner werden nicht leichter.
Zunächst tritt man zu ungewohnter Zeit am Freitagabend, 24.02. um 20:30 in Herrsching an. Hier hat man aus der Hinrude noch einiges gutzumachen. Fügte das Team vom Ammersee den Männern um Luke Donaubauer doch die erste Heimniederlage der letzten Jahre zu.

Aufstellung (Tore / davon 7m)
Murgg, Deimel (beide Tor)
Pohl (3), Donaubauer (4), Prottung (1), Langer (1), T. Stoiber (5), Bamberger (1), Dietrich, Teschner (9/2), Lauer (2/1), Geserer, F. Stoiber (2), Rehnert.

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